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Schwarz-Weiss-Fotografie: Gruppenbild aller 29 Teilnehmer
Legende: Historischer Moment: Von den 29 Teilnehmern der Solvay-Konferenz wurden 17 im Verlauf ihrer Karriere mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Wikipedia
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Fotoalbum der Wissenschaft Das Bild mit dem höchsten IQ

Dieses Foto wurde so berühmt, dass es sogar bei Amazon als Poster bestellt werden kann: 29 der begabtesten Physiker und Chemiker der Zwischenkriegszeit philosophierten 1927 über das Wesen der Atome und die Quantentheorie – ein grosser Moment der modernen Physik.

Ob die 28 Männer und Marie Curie (erste Reihe) stolz waren, als der Fotograf auf den Auslöser drückte? Schliesslich waren sie Teil einer besonderen Zusammenkunft: Hier war die europäische Wissenschaftselite versammelt, um im Hotel Metropol in Brüssel über die kleinsten Bausteine der Natur zu diskutieren. «Photonen und Elektronen» standen auf der Tagesordnung – zwei Elementarteilchen, die sowohl Welle als auch Partikel sind.

Die Solvay-Konferenz fand 1927 weder zum ersten noch zum letzten Mal statt. Doch dieses fünfte Spitzentreffen von Ausnahmephysikern und -chemikern ging in die Geschichte ein – und das nicht zuletzt wegen dieses Fotos: 17 der 29 abgebildeten Forscher waren Nobelpreisträger oder wurden noch mit dem Preis ausgezeichnet. So viel Intelligenz, wurde später oft geschrieben, war nie wieder auf einem Foto versammelt.

In Atome reinschauen geht nicht

Die Konferenz fiel mitten in eine Zeit des Aufbruchs. Gerade hatte Einstein mit seiner Relativitätstheorie das Verständnis des Universums revolutioniert; nun zerbrachen sich die Forscher die Köpfe über das Kleinste in der Welt: Wie funktionieren Atome? Wie ist das merkwürdige Verhalten ihrer Elektronen zu erklären, die so ganz anders funktionieren als die Dinge um uns herum? Sie können gleichzeitig Teilchen und Welle sein. Und ihr Ort kann immer nur mit einer gewissen Wahrscheinlich bestimmt werden – wie ist das möglich?

Schwarz-Weiss-Fotografie: Gruppenbild aller 29 Teilnehmer
Legende: Die Namen der Teilnehmer auf einen Blick. Wikipedia

In Atome kann man leider nicht hineinschauen, weil sie so klein sind. Aber die Mathematik half den Vätern der Quantenphysik beim Versuch, die Elektronen zu begreifen. Sie erkannten: Wo ein Partikel wirklich ist, weiss man erst, wenn man es misst.

Ist unsere Wirklichkeit zufällig?

Die philosophische Konsequenz dieser Theorie führte zu erhitzten Debatten auf der Konferenz in Brüssel. Sollte das heissen, die Wirklichkeit existiert nicht unabhängig von uns als Betrachter?

Vor allem Albert Einstein wollte nicht akzeptieren, dass unsere Realität zufällig und unberechenbar sein sollte. Täglich ersann er neue Argumente dagegen – überzeugen konnte er seine Kollegen nicht. Im Gegenteil: Die Diskussion beschäftigt die Physik bis heute.

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Verstehen Sie die Quantenphysik, Herr Professor? Wie unsere Intuition mit der Theorie des Allerkleinsten zu kämpfen hat

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Max Herren , Bern
    Hinten links steht Auguste Piccard, Physiker und (wissenschaftlicher) Abenteurer - und Opa von Bertrand Piccard.
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  • Kommentar von beni fuchs , schaffhausen
    Das Bild hier hat überhaupt keinen IQ. (...und der Autor dieses Artikel entsprechend wohl keinen allzugrossen...) Ist nicht böse gemeint, SRF, aber denkt doch etwas mehr nach vor dem Schreiben, respektive Veröffentlichen... Ausserdem, neben vielen Errungenschaften, die unser Leben bequemer machen, haben diese versammelten Damen und Herren der Welt auch viel Uebel beschert. Unsere Kindeskinder werden's verdanken...
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  • Kommentar von Andy , Lausanne
    Die meisten hitzigen Debatten werden auf Grund von unzulänglicher Kenntnis der Theorien hervorgebracht, nicht wegen der Theorien selbst. Häufig hervorgebracht von Laien, die kaum über die mathematischen Fähigkeiten verfuegen, die Theorien mit genügend Sorgfalt nachzuvollziehen. Wir hätten heute wohl kaum einen Massenmarkt von Kunststoffen, Halbleitern, Smartphones usw., wenn all diese Theorien widersprüchlich wären.
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