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Komet Lovejoy am Sternenhimmel.
Legende: Komet Lovejoy: Vier Milliarden Jahre alt ist der 2011 entdeckte Schweifstern. Sein Durchmesser wird auf 400 Meter bis zu mehreren Kilometern geschätzt. Nasa
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Fünfmalklug Haben wir doch noch einen Weihnachtsstern?

Der Komet Ison hat es nicht geschafft. Er ist Ende November der Sonne zu nah gekommen und dabei wohl verdampft und weitgehend zerbröselt. Doch es gibt neue Hoffnung. Denn jetzt ist der Komet Lovejoy im Anflug. Er erreichte am 22. Dezember seinen sonnennächsten Punkt.

Der Seufzer der Enttäuschung, der Ende November durch die Profi- und Hobbyastronomenszene ging, war nicht zu überhören: Komet Ison war verschwunden. Respektive verdampft. Obwohl schon 4,6 Milliarden Jahre alt, war er nie zuvor in Sonnennähe. Und Alter schützt bekanntlich vor Torheit nicht: Ison war so unvernünftig, der Sonne zu nahe zu kommen. Am 28. November, vier Wochen bevor er seine ihm zugedachte Rolle als Weihnachtsstern hätte spielen sollen, kam Isons Ende.

Aber jetzt keimt neue Hoffnung: Mit Lovejoy ist eine hervorragende Zweitbesetzung unterwegs. Und dieser Komet hat Erfahrung, weiss, was die Sonne mit ihm anrichten kann. Denn Lovejoy war schon öfter hier. Alle 9'900 Jahre kreist er um unser Zentralgestirn, und dies seit über vier Milliarden Jahren. Er näherte sich am 22. Dezember bis auf 121 Millionen Kilometer der Sonne.

Der Schweifstern Lovejoy eignet sich hervorragend als Weihnachsstern 2013. Bei guten Sichtverhältnissen ist er bei uns sogar ohne Hilfsmittel sichtbar: Am Morgen in ost-nordöstlicher Himmelsrichtung, am Abend im West-Nordwesten.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Sven E.Jensen , Flensburg
    J.Hunter.- Weihnachtsstern war oder nicht !!! Keiner von uns war dabei. Etwas muß 4 vor bis 5 nach Jesus geburt Nachts zu sehen bzw. beobachten worden sein (unsere großen Planeten die nah bei ander standen ? ) Die Astrologen aller Länder suchen und rechnern.Sie werden schon in ferner zeit es genau belegen können. Und zuletzt nehmen wir nicht den kleinen Kindern die freude zur Weihnachzeit weg
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  • Kommentar von H.M. , Wila
    Lieber Stef von Känel, Wenn Sie den Unterschied betr. Gefahr zwischen einem Flugzeugabsturz und einem Kometenimpact oder einem heftigen Sonnenwind nicht erkennen, ist Ihnen nicht zu helfen. Ob eine Gefahr ein paar (fliegende) Leute trifft oder die ganze Menschheit, ist wohl kaum vergleichbar. Ich wollte damit ja nur sagen, dass die Verzückung über einen Kometen nicht darüber hinaus täuschen sollte, dass solche "Dinger" nur harmlos und schön sind, solange sie weit genug vorbeifliegen.
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  • Kommentar von Jason Hunter , Schweiz
    Bitte macht uns alle einen Gefallen und nennt es nicht "Weihnachtsstern". Weder die Geburt Christi noch die Erscheinung dieses "Sterns" fanden am 25. Dezember statt. Darüber hinaus gibt es auch keine Astronomische Aufzeichnung für das "Phänomen". Astronomen gabs damals genug. Nur eben keinen Beweis. Erst recht nicht für den 25. Dezember.
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