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Ein Lastwagen in Atobiase in Ghana transportiert abgeholzte Bäume aus dem Regenwald ab.
Legende: Urwaldabholzung in Westafrika: Wie hier in Atobiase in Zentralghana werden Regenwälder auf dem ganzen Kontinent dezimiert. Imago
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Fünfmalklug Was hat Urwaldrodung mit Ebola zu tun?

In unberührte Natur einzudringen hat seinen Preis, zum Beispiel die Gefahr von Infektionen. Das Ebola-Virus entwickelte sich laut Fachleuten abgeschottet in Regenwäldern südlicher Kontinente – bis der Mensch in die unberührte Natur eindrang.

Das Virus Ebola stammt aus den Tiefen der afrikanischen Urwälder. Vermutlich hat es sich dort seit Jahrtausenden weiterentwickelt, ohne dass der Mensch damit in Berührung kam. Identifiziert wurde es erst 1976; ab dann galt es als tödliche Gefahr und suchte die regionale Bevölkerung regelmässig heim.

Beziehungsweise suchte der Mensch das Virus heim – durch Abholzung und Strassenbau stiess er immer weiter in den Urwald vor. Dadurch wird der Kontakt mit infizierten Tieren wie Flughunden und Affen begünstigt. Und je öfter das geschieht, desto leichter kann das Virus Menschen befallen, die den Erreger dann in ihre Dörfer bringen. So drohen schliesslich Epidemien.

Regenwälder Afrikas in Gefahr

Tatsächlich hat Guinea, wo die ersten Fälle der aktuellen Ebola-Epidemie auftraten, eine der weltweit höchsten Waldrodungsraten: Der Regenwald dort wurde in der Vergangenheit auf ein Fünftel seiner ursprünglichen Grösse abgeholzt und ein Ende ist nicht abzusehen.

Kein Einzelfall in Westafrika: Auch dem Regenwald in Liberia steht eine drastische Rodung bevor, denn die Hälfte wurde bereits an Abholzungsfirmen verkauft. Gute Bedingungen für die weitere Zerstückelung der Naturflächen – und für die Verbreitung von Krankheitserregern.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von marco meier , aarau
    Ziemlich dürftiger Artikel und Erklärungsversuch. Die Frage steht immernoch: wie kommt Ebola aus seinem natürlichen Gebiet in Zentralafrika, die 4-5000 km nach Guinea? Ohne eine Ansteckung dazwischen??
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  • Kommentar von Paul Geiger , Ermatingen
    Unglaublich was die Presse uns wieder vorlügt. Dieses Virus wurde in Laborsgezüchtet und ausgesetzt. Damit wird von andern verbrecherischen Ereignissen abgelenkt. Es gibt immer noch Kabalen, welche nicht erkennen wollen, dass die Menschheit die Slaverei satt hat. Trotzdem wollen sie die Menschheit mit allen Mitteln dezimieren. Glaubt den Mwdiwn Nichts mehr.
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    1. Antwort von Sebi Treichler , Zürich
      Da haben wir wohl einen kleinen Verschwörungstheoretiker! Oder haben Sie Beweise für Ihre doch etwas haltlosen Behauptungen?
    2. Antwort von F.Riedo , Bern
      Alles nur Verschwörungstheorien. Wie sollten Labors in den 60er und 70er Jahren die Fähigkeit gehabt haben durch den Einsatz von Gentechnik neue Viren zu züchten? Wie bei HIV sind diese Theorien aus meiner Sicht totaler Unsinn. Tagtäglich mutieren Mikroorganismen, bilden Resistenzen und lernen sich auf neue Einflüsse einzustellen. Dazu braucht es keinen einzigen Menschen. Der Mensch hat aber mit seinen Chemikalien, etc. auch Einfluss auf diese Lebewesen.
    3. Antwort von Andreas Wiegen , Zürich
      Unglaublich was für Verschwörungstheorien die Kommentarspalten von srf zieren.
    4. Antwort von park tommen , zürich
      Ja klar......doch meine hirnverbrannte Verschwöhrungstheorie lautet, dass die unglücklichen Astronauten bei der etsten Mondbegehung ( fals diese auch tatsächlich statt gefunden hat...Verschwör Verschwör...) dieses Ebolavirus beim Mondkalb eingeheimst haben. Lieber Paul die Medien vernebeln und verleugnen wirklich oft die Realität. Doch ihre Labor Theorie des Ebola Erregeger kam wohl auch aus den Medien oder sie haben geheime Informantenkänel...oder kommt es vielleicht doch aus ihrer Küche ?