Eurovision Song Contest 2010: Das Finale in Oslo im Überblick

Am 29. Mai fand in Oslo der Endspurt unter den 25 Eurovision-Song-Contest-Finalisten statt. glanz & gloria begleitete online durch die Show.

Die Schweiz war mit Michael von der Heide leider bereits im Halbfinal ausgeschieden, doch eine Schweizer Beteiligung gab es an diesem Samstagabend trotzdem: Miss Schweiz 2006, Christa Rigozzi, vergab die Punkte der Schweiz an die jeweiligen Länder. Ein Überblick über die Highlights des diesjährigen ESC-Finales:

Die Plätze 1 bis 9

Pünktlich um 21.00 Uhr beginnt die Show in der Telenor Arena in Oslo. SF-Moderator Sven Epiney lässt sich anstecken von der guten Stimmung in der Halle, sogar Prinzessin Mette-Marit sitzt im Publikum. Vorjahressieger Alexander Rybak singt seinen Hit «Fairytale», danach geht die Show los. Die ersten neun Finalisten stehen nach und nach auf der Bühne. Sänger Tom Dice aus Belgien erhält einen spontanen Zwischenapplaus, während Daniel Diges aus Spanien von einem Fan auf der Bühne gestört wird. Ein Mann aus dem Publikum drängt sich zwischen den Sänger und seine Tänzer und versucht mitzumachen, bis Sicherheitsleute auf die Bühne kommen. Daniel Diges darf seinen Song am Ende der Veranstaltung noch einmal ungestört vortragen.

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Ein Fan drängt sich zwischen Daniel Diges und seine Tänzer.

3:04 min, vom 29.5.2010

Plätze 10 bis 19

Auf Platz 10 singt Irland, das Land mit den meisten ESC-Siegen seit 1956. Die knapp 20'000 Zuschauer in Oslo sind in ausgelassener Party-Stimmung, auch der ESC-Chat ist in vollem Gang. (Hier können Sie mitdiskutieren: Livestream des Eurovision Song Contest). Ein paar Leckerbissen: «maNga ist die türkische Antwort auf Tokio Hotel». «Josh ist ein 'Schnüggel', aber ein Milchbubi – und zudem singt er falsch». «Griechenland ist glaube ich im Testosteron-Überfluss, Mister-möchte-gern-krass».

Beim französischen Beitrag darf man sich schon etwas auf die WM in Südafrika einstimmen: «Allez! Ola!» von Jessy Matador soll der offizielle Fussball-Song werden.

Plätze 20 bis 25

Die Nervosität im «green Room» steigt, die bisher aufgetretenen Gruppen warten dort schon gespannt auf die Punktevergabe. Nummer 21, Eva Rivas aus Armenien singt mit grossem Dekolleté doch ohne Schuhe, ihr Lied «Apricot Stone» hat Ohrwurm-Qualität. Die Deutsche Lena Meyer-Landrut gilt als Top-Favorit, die Schülerin wohnt in Oslo an einem geheimen Ort und wird von Stefan Raab betreut. Sven Epiney wird im Chat gelobt, er moderiere souverän, liefere viele Hintergrundinfos. Vielleicht sollte er nächstes Jahr für die Schweiz singen? «In a Moment like this» heisst das Lied aus Dänemark (und klingt wie «Every Breath you Take»), in einem Moment geht es dann auch gleich weiter mit der Punktevergabe. Christa Rigozzi wird dieses Amt zum ersten Mal für die Schweiz ausüben. «Berne calling ...»:

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Christa Rigozzi vergibt die Punkte für die Schweiz.

0:56 min, vom 30.5.2010

Und schon bald ist klar: Deutschland siegt vor der Türkei und Rumänien. Lena Meyer-Landrut gewinnt mit «Satellite» zum ersten Mal seit 28 Jahren den Eurovision Song Contest.

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Eindrücklicher Flashmob zum Lied «Glow» der norwegischen Grupp...

7:19 min, vom 29.5.2010

Ein Highlight aus der heutigen ESC-Sendung ist klar der organisierte Flashmob zum Lied «Glow» der beiden Norweger der Gruppe Madcon.