Brass Band Verband will «publikumsnähere» Musik

Am Schweizerischen Brass Band Wettbewerb ist die Komplexität der Selbstwahlstücke in den vergangenen Jahre kontinuierlich gestiegen. Dies führte unter anderem zu einem Publikumsrückgang. Nun will die Musikkommission des Schweizerischen Brass Band Verbands Gegensteuer geben.

Die Musikkommission des SBBV (v.l.n.r.): Corsin Tuor, Ludovic Neurohr, Bertrand Moren (Muko-Präsident), Véronique Gyger-Pitteloud und Matt Piller (Contest Controller).
Bildlegende: Die Musikkommission des SBBV (v.l.n.r.): Corsin Tuor, Ludovic Neurohr, Bertrand Moren (Muko-Präsident), Véronique Gyger-Pitteloud und Matt Piller (Contest Controller). SRF

Künftig sollen die einzelnen Selbstwahlstücke nicht mehr länger als 20 Minuten sein, sagt Bertrand Moren. Zudem sind die Brass Bands angehalten, mit Selbstwahlstücken anzutreten, welche für das Publikum «einfacher zugänglich» sind. So soll die Attraktivität des Wettbewerbs beibehalten werden.

Vorerst handelt es sich hierbei um eine Empfehlung. Zu detaillierte Vorgaben seitens des Verbandes seien möglichst zu vermeiden, findet Bertrand Moren: «Ein Selbstwahlstück soll grundsätzlich ein selbst gewähltes Stück bleiben», hält er fest.

Bertrand Moren wurde anlässlich der Delegiertenversammlung des Schweizerischen Brass Band Verbandes zum neuen Präsidenten der Musikkommission gewählt. An der Versammlung wurden auch die Teststücke für den Schweizerischen Brass Band Wettbewerb 2019 bekannt gegeben.

Gespielte Musik

Moderation: Roman Portmann, Redaktion: Roman Portmann