Englische Terzenseligkeit

Während sich in Frankreich die hochkomplizierte Polyphonie der Ars Subtilior ihren Weg bahnt, spinnen die englischen Kantoren den Faden der Ars Nova auf ihre Weise weiter. Ein typisch englischer Sound entsteht: übersichtlich polyphon, garniert mit Terz- und Sextparallelen.

Ein schauerlicher Wohlklang, an den sich die kontinentalen Kantoren so gar nicht gewöhnen möchten. Doch gerade dieses Phänomen macht die englische Musik des 14. Jahrhunderts für heutige Ohren weniger fremd. Aufnahmen mit dem Ensemble «Diabolus in musica».