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People ESC-Rangliste zeigt: Rykka ist das Schlusslicht

Die Schweiz hatte am Eurovision Song Contest keine Chance. Das macht das jetzt veröffentlichte Ranking deutlich: Im zweiten Halbfinale landete die Schweizer ESC-Hoffnung Rykka auf dem letzten Platz.

Rykka auf der Bühne singend.
Legende: Niederlage Rykkas Song und ihre reduzierte Bühnenshow konnten am ESC nicht überzeugen. Keystone

Mit «The Last Of Our Kind» wollte Sängerin Rykka am ESC punkten. Leider ohne Erfolg. Wie die offizielle Punktetabelle zeigt, landete sie im zweiten Halbfinale mit 28 Punkten auf dem 18. und letzten Platz. Auch in der Gesamtwertung sieht es nicht besser aus. Nur Estland liegt mit 24 Punkten noch hinter der Schweiz.

Insgesamt nahmen am ESC in Stockholm 42 Länder teil. Davon schieden 16 in den beiden Halbfinals am Dienstag und Donnerstag aus. Geschätzte 180 Millionen Zuschauer verfolgten am Samstag die Finalshow vor dem Bildschirm.

Politischer Sieg für die Ukraine

Legende: Video Russland vs. Ukraine: Der Siegesmoment abspielen. Laufzeit 0:22 Minuten.
Aus Glanz & Gloria-Clip vom 15.05.2016.

Die strahlende Siegerin des ESC 2016: Jamala aus der Ukraine. In «1944» singt sie über die Deportation der Krimtataren unter dem sowjetischen Diktator Josef Stalin. Ein Song mit politischer Brisanz.

Die Reaktion Russlands liess denn auch nicht lange auf sich warten. «Es war ein Sieg der Politik über die Kunst», sagte der russische Senator Franz Klinzewitsch am Sonntag den russischen Nachrichtenagenturen.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Beni Klarer, St. Gallen
    Schickt doch mal jemanden der singen kann. Diese Rykka jedenfalls war langweilig und schlecht. In der Vorausscheidung schon dachte ich mir "i hope she's the last of her kind". Ich hoffe nun, dass sie wirklich die letzte war, die letzte die von SRF von einem Publikum wählen lässt, welches so dumm ist dass es für das Abstimmen Geld ausgibt.
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  • Kommentar von Gianni Müller, Solothurn
    Leider war der Song bereits von Anfang an zum Scheitern verurteilt. So schlecht fand ich ihn gar nicht. Mehr Pep, mehr Power hätte vielleicht mehr gebracht. Es gab schlechtere Songs. Nun denn, wir CH haben den Song auseinandergerissen und keine Chance gegeben. Typisch CH halt. Eine bombastische Show, ein heisses Kleid, unnötiges herumgehopse, mit dem allein ist noch kein ESC gewonnen. Wem es nicht passt, soll gar nicht mehr hinschauen - aber schlussendlich tut man es doch - typisch CH halt...
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  • Kommentar von Reto Munteler, Zürich
    Nehmt doch dieses Ranking nicht so tierisch ernst! Natürlich gibt es qualitative Unterschiede, aber die Geschmäcker sind nun mal verschieden. Die Rangliste ist für mich ein Mittel um Spannung aufzubauen. Man identifiziert sich mit dem einen oder anderen Künstler und hofft, dass dieser gut abschneidet. Das macht Spass, ist am Schluss aber kaum von Belang. Meine Favoritin für dieses Jahr war Laura Tesoro aus Belgien. Das wäre sie auch dann, wenn sie den Finaleinzug nicht geschafft hätte.
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