Klimasünder: Leonardo DiCaprio holt Umwelt-Preis per Privatjet ab

In 24 Stunden von Cannes nach New York und wieder zurück. Dabei reist es sich im Privatjet am bequemsten. Das dachte sich auch Schauspieler Leonardo DiCaprio, als er vergangene Woche einen Umweltschutzpreis abholen durfte. Nun hagelt es Kritik für seinen Kurztrip.

Leonardo DiCaprio am «Riverkeeper’s Fishermen’s Ball» in New York (links) und bei der Aids-Gala in Cannes. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Zwischen diesen Bildern liegen 24 Stunden Leonardo DiCaprio am «Riverkeeper’s Fishermen’s Ball» in New York (links) und bei einer Aids-Gala in Cannes. Twitter / Leonardo DiCaprio / Keystone

Wie viele andere Hollywood-Stars lässt sich auch Leonardo DiCaprio (41) das Filmfestival in Cannes nicht entgehen. Doch was tun, wenn man fast gleichzeitig in New York sein sollte? Man nimmt den Privatjet. Am Mittwoch jettete DiCaprio von Cannes nach New York, wo ihm ein Ehrenpreis für seinen Einsatz für den Umweltschutz überreicht wurde.

«  Sein ökologischer Fussabdruck ist so gross wie sein Ego »

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DiCaprios Klimaschutz-Appell bei den Oscars

1:09 min, vom 29.2.2016

Dass er bereits 24 Stunden später wieder zurück in Cannes war, erhitzt nun die Gemüter. Das US-Portal «Page Six» zitiert einen Klimaexperten: «Das kratzt an seiner Glaubwürdigkeit, andere Leute in Sachen CO2-Ausstoss zu belehren.» Auch in den sozialen Medien wird DiCaprio zum Gespött: «Sein ökologischer Fussabdruck ist so gross wie sein Ego», schreibt ein User auf Twitter.

Immer wieder hat DiCaprio vor dem Klimawandel gewarnt. Das letzte Mal bei seiner Oscar-Ansprache: «Der Klimawandel ist Realität. Er ist die grösste Bedrohung für die Menschheit.»