Fabelhafte Party: 100'000 feiern Hobbit-Weltpremiere

Fans in Kostümen, Stars im Abendkleid: Es ist die Party in Mittelerde. Bei der Weltpremiere des ersten Hobbit-Films war die neuseeländische Hauptstadt Wellington im Ausnahmezustand. Mitten im Trubel: Regisseur Sir Peter Jackson und seine Stars.

Video «Fabelhafte Party: 100'000 feiern Hobbit-Weltpremiere» abspielen

Fabelhafte Party: 100'000 feiern Hobbit-Weltpremiere

1:05 min, aus Glanz & Gloria vom 28.11.2012

Für den Gang ins Kino brauchten die Stars mehr als zwei Stunden. Begeisterte Zuschauer säumten den 500 Meter langen roten Teppich, auf dem Sir Peter Jackson mit den Hauptdarstellern des Films gemächlich voranschritten. Die Bürgermeisterin von Wellington hatte die 400'000-Einwohner-Stadt zur Feier des Tages in «Mitte der Mittelerde» umbenannt. Mittelerde ist Schauplatz der Romane «Der kleine Hobbit» und «Der Herr der Ringe» von J.R.R. Tolkien.

Die spontane Begeisterung verdrehe ihm noch den Kopf, sagte Regisseur Jackson ergriffen. Der 51-Jährige stammt selbst aus Wellington und hat die Stadt mit der Produktion der «Herr der Ringe»-Trilogie zu einem Film-Mekka gemacht. Auf dem roten Teppich ging in bester Hollywood-Manier die Post ab: Die Stars posierten und liessen sich bereitwillig ausfragen.

Zusatzinhalt überspringen

«Der Hobbit – eine unerwartete Reise» ist der erste Teil einer Trilogie und kommt im Dezember weltweit in die Kinos. Die anderen Teile folgen dann 2013 und 2014. Im ersten Teil begibt sich Hobbit Bilbo Beutlin auf die Suche nach einem gestohlenen Zwergenschatz.

Unterschliedliche Kleider und Looks

Cate Blanchett, welche die Herrin von Lothlorien spielt, kam in einer eleganten Kreation in Rot, Weiss und Schwarz, Gollum-Darsteller Andy Serkis brav im schwarzen Anzug. Jackson dagegen zelebrierte seinen üblichen Gammel-Look: Wilde Haarmähne, offenes Hemd und Turnschuhe. «Das ist so ziemlich das einzige Paar Schuhe, das ich besitze», sagte der Regisseur den anwesenden Reportern. Bilbo Beutlin-Darsteller Martin Freeman meinte dazu nur: «Gut, dass er nicht barfuss gekommen ist.»