Franzosen erzürnt: Staat zahlte Carla Brunis teure Homepage

Oh-là-là: Als Gattin des ehemaligen französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy soll Carla Bruni gratis eine teure Homepage zur Verfügung gestellt worden sein. Nun fordern wütende Franzosen die Sängerin auf, das Geld in Form einer Spende zurückzuzahlen.

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Bildlegende: Gar nicht die feine Art Dank Nicolas Sarkozy soll Carla Bruni gratis an eine teure Homepage gekommen sein. Reuters

Carla Bruni wird in einer Online-Petition von Zehntausenden Internetnutzern aufgefordert, 410 000 Euro (505 000 Franken) an gemeinnützige Organisationen zu spenden. Diese stolze Summe hatte der Staat zwischen 2011 und 2012 für die Website der Frau des damaligen Präsidenten Nicolas Sarkozy ausgegeben. «Diese Seite hätte von sonst wem für weniger Geld erstellt werden können», kritisiert Petitionsorganisator Nicolas Bousquet.

Carla Bruni holt Anwalt

Carla Bruni drohte über ihren Anwalt mit Anzeigen wegen Verleumdung. Sie hatte sich als Première Dame unter anderem für HIV-infizierte Mütter und deren Kinder eingesetzt. Die Petition wurde bis Dienstagnachmittag von mehr als 86 000 Menschen unterstützt.