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Karl Moik gestorben
Aus Glanz & Gloria vom 26.03.2015.
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International Karl Moik ist tot

Der Begründer des «Musikantenstadl» Karl Moik ist am Donnerstagmorgen gestorben. Der österreichische Moderator wurde 76 Jahre alt.

Der Entertainer erlag seinen Nierenproblemen, wie ein Sprecher des Österreichischen Rundfunks (ORF) der Deutschen Presse-Agentur sagte und damit einen Bericht der «Bild»-Zeitung bestätigte.

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Grosse Sorge um Karl Moik
Aus Glanz & Gloria vom 30.04.2014.
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Bereits vor knapp einem Jahr war die Sorge um Karl Moik gross gewesen. Anfang März 2014 war der Entertainer nach einem schweren Herzinfarkt ins Spital eingeliefert und nach Komplikationen bei der Operation in ein künstliches Koma versetzt worden. Trotz einer prognostizierten Überlebenschance von nur zehn Prozent erholte sich der Entertainer wieder.

Moderator aus Leidenschaft

Karl Moik war seit 1973 als Moderator tätig. Einer grossen Öffentlichkeit bekannt wurde er mit dem «Musikantenstadl», der seit 1981 im österreichischen Fernsehen und später auch im deutschen und Schweizer Fernsehen ausgestrahlt wurde.

Neben dem Musikantenstadl moderierte Karl Moik bis 1999 auch die österreichische Vorentscheidung zum Grand Prix der Volksmusik und mit seinen Kollegen Carolin Reiber und Sepp Trütsch auch die internationale Veranstaltung der drei Länder.

Schwache Gesundheit

Am 21. Juni 2005 gaben ARD und ORF die Trennung von Moik als Moderator des «Musikantenstadl» bekannt. Nach seinem letzten Silversterstadl am 31. Dezember 2005 erlitt Karl Moik einen Schwächeanfall. Der damals 67-Jährige wurde ins Spital gebracht, wo er über eine Woche lang blieb.

Fast zehn Jahre später ist Karl Moik nun seiner Krankheit erlegen. In den letzten drei Wochen war er in einer Salzburger Klinik wegen Nierenproblemen behandelt worden. Bis zuletzt soll er bei Bewusstsein gewesen sein. Karl Moik hinterlässt Frau und Kinder.

Werdegang

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Karl Moik absolvierte nach der Schule eine Lehre als Werkzeugmacher und arbeitete zunächst auch in seinem erlernten Beruf. Später war er als Vertreter von Kopiergeräten und Fernsehantennen tätig. Da es ihn aber zum Showgeschäft hinzog, tingelte er daneben als Mitglied eines Jazz-Trios umher und versuchte sich als Interpret volkstümlicher Lieder.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von M.Kaiser , Rebstein
    Er war ein Menschenfreund - so wird er in meiner Erinnerung bleiben , seine Idee wurde so auch zu seinem Lebenswerk . Danke Kar ! Alles Liebe für seine Familie .
  • Kommentar von Marlene Zelger , 6370 Stans
    Schon wieder eine prominente Persönlichkeit gestorben? Momentan wird gehörig geräumt. Mein Beileid gebührt den Angehörigen. Ich wünsche ihnen viel Kraft. .
    1. Antwort von Bernhard Lüthi , Affeltrangen
      "Gehörig geräumt" passt zum Ableben eines Menschen nicht. Egal, wie gross die Sympathie zu ihm ist.
  • Kommentar von Jean-Pierre Wüthrich , Kirchlindach/Bern
    Die Fernsehzuschauer/innen wussten ja, dass Karl Moik krank war. Karl Moik war ja Begründer des Musikantenstadl. Hat ihm wohl die Absetzung des Musikantenstadl von Andy Borg das Herz zerbrochen oder nicht. Ich wünsche seiner Frau und den Kindern als leidenschaftlicher Fan des Musikantenstadl alles Gute in diesen schweren Stunden. Ich mag auch noch erinnern, dass er mit Sepp Trütsch und Carolin Reiber den Grand Prix der Volksmusik moderiert hat. Möge Ihm die ewige Ruhe gönnen.