Zum Inhalt springen

Header

Julia Lemigova und Martina Navratilova bei den US Open im September 2014
Legende: Jetzt Frau und Frau Julia Lemigova und Martina Navratilova. Reuters
Inhalt

International Martina Navratilova hat Ja gesagt

Eine der erfolgreichsten Tennisspielerinnen der Profi-Geschichte ist verheiratet: Martina Navratilova hat im Alter von 58 Jahren ihre langjährige Freundin Julia Lemigova (42) geehelicht.

«Wenn man als lesbische Frau aufwächst, wagt man daran nicht einmal zu denken, zu heiraten», sagte die Wahl-Amerikanerin Navratilova am Dienstag dem britischen Fernsehsender BBC. Sie lebt gemeinsam mit dem früheren Fotomodell im US-Bundesstaat Florida. Die 58-Jährige gewann in ihrer einzigartigen Tenniskarriere 167 Einzel-Titel – mehr als jeder andere Profi.

Video
Hier hält Navratilova um die Hand ihrer Freundin an (unkom.)
Aus Glanz & Gloria-Clip vom 08.09.2014.
abspielen

Navratilova: Coming-out vor 30 Jahren

Bereits Anfang der 1980er-Jahre sprach die gebürtige Tschechoslowakin über ihre Homosexualität – eine Besonderheit in der damaligen Welt des Leistungssports. Navratilova hatte mehrere Freundinnen, ehe sie die frühere Miss Sowjetunion kennenlernte. Die Tennisspielerin, die inzwischen als Trainerin und Fernsehexpertin arbeitet, hatte ihrer Partnerin bei den US-Open im Sommer 2014 einen öffentlichen Heiratsantrag gemacht.

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Marco Kant , Luzern
    Herzliche Gratulation und viel Glück der wohl besten Tennisspielerin aller Zeiten!
  • Kommentar von Pascal Gienger , Winterthur
    Traurig zu sehen, dass einige US-Gliedstaaten viel weiter sind als die Schweiz und Deutschland. In den deutschsprachigen Ländern Europas scheint man den Schwulen und Lesben nur eine zweitklassige "Partnerschaft" anzubieten die ein totales Outing beim Arbeitgeber und dem Staat gegenüber bedeuten. Traurig.