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L'Wren Scott tot in ihrer Wohnung aufgefunden
Aus Glanz & Gloria-Clip vom 18.03.2014.
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International Selbstmord? Mick Jaggers Freundin erhängt aufgefunden

Sie war Designerin, Model und seit mehr als einem Jahrzehnt die Freundin von Rolling-Stones-Sänger Mick Jagger. Jetzt ist L'Wren Scott tot in ihrer Wohnung in New York gefunden worden. Jagger ist «geschockt und niedergeschmettert».

Die langjährige Freundin von Rolling-Stones-Sänger Mick Jagger, L'Wren Scott, ist tot. Die 49-Jährige sei am Montagmorgen (Ortszeit) leblos in ihrer New Yorker Wohnung gefunden worden, sagte eine Sprecherin der New Yorker Polizei der Nachrichtenagentur «dpa» und bestätigte damit entsprechende Medienberichte. Offizielle Angaben zur Todesursache gab es zunächst nicht. Die Untersuchung des Falls dauere an, sagte die Sprecherin. In den Medien wurde über einen möglichen Selbstmord spekuliert.

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L'Wren Scott und Mick Jagger waren seit 13 Jahren ein Paar
Aus Glanz & Gloria-Clip vom 18.03.2014.
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Mick Jagger am Boden zerstört

Jagger sei «komplett geschockt und niedergeschmettert» sagte eine Sprecherin des Sängers. Der Sänger war mit seinen Band-Kollegen in der Nacht zum Montag im australischen Perth eingetroffen, wie die Band per Twitter mitteilte. Dort war für Mittwoch ein Konzert geplant. Inzwischen hat die Band ihr Konzert abgesagt. Ob es nachgeholt wird und ob die anderen Auftritte in Australien wie geplant stattfinden, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar.

L'Wren Scott mit Schal um den Hals aufgefunden

US-Medien wie der Nachrichtensender CNN berichteten unter Berufung auf Polizeiquellen, dass sich die Designerin mit einem Schal an einer Türklinke erhängt habe. Es gebe keine Anzeichen für ein Fremdverschulden. Scott habe keine Nachricht hinterlassen. Am Morgen hätte sie ihrem Assistenten eine SMS geschrieben, dass er vorbeikommen solle. Als er das wenig später tat, fand er Scott tot und rief die Polizei.

Für die Selbstmord-Theorie spricht, dass L'Wren Scott ein riesiger Schuldenberg von sechs Millionen US-Dollar gedrückt haben soll. Zudem geistert durch die Medienlandschaft, dass Mick Jagger sie verlassen haben soll. Das hat der Rockstar aber inzwischen über einen Sprecher dementiert: «Eine Trennung zwischen Mick Jagger und L'Wren Scott ist hundertprozentig unwahr.»

Doch am Selbstmord zweifeln inzwischen einige Journalisten in New York. Grund: L'Wren Scott hatte nie Anzeichen von Depressionen gezeigt oder Drogenprobleme gehabt. Zudem ist sie mit ihren 1,96 Meter Körpergrösse eigentlich zu gross, um sich an einem Türknauf zu erhängen. Vielmehr vermuten einige, dass sie eventuell auf autoerotische Sexspiele stand und sich dabei aus Versehen selbst getötet hat.

Freunde gedenken L'Wren Scott

Prominente Freunde und Bekannte von Scott reagierten bestürzt auf die Nachricht von ihrem Tod. «Ich bin untröstlich nach dem Verlust der grossartigen und talentierten L'Wren Scott», schrieb Jaggers Exfrau Bianca Jagger bei Twitter. «Möge sie in Frieden ruhen.» Scott sei eine «seltene, wundervolle und talentierte Seele» gewesen, schrieb die Schauspielerin Bette Midler. «Ich bin erschüttert.» Es gebe keine Worte, die beschreiben könnten, wie sie sich fühle, zitierte die «New York Times» Scotts Designer-Kollegin Diane von Furstenberg. «Ich wünschte, sie hätte um Hilfe gebeten, so dass eine solche Tragödie nie passiert wäre.» Scott sei «brillant, elegant, liebenswürdig und grosszügig» gewesen, schrieb die Schauspielerin Olivia Wilde. «Was für eine Tragödie.»

Bianca Jaggers Tweet

L'Wren Scott

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Die im US-Bundesstaat Utah als Laura Bambrough geborene Scott war seit Anfang der 2000er-Jahre mit Jagger (70) zusammen. Sie hatte als Designerin mit Promis wie Madonna, Sarah Jessica Parker und Angelina Jolie zusammengearbeitet. 2006 gründete sie ihr eigenes nach ihr benanntes Modelabel. Sogar US-First-Lady Michelle Obama trug ihre Kreationen.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von M. Bolder , Muhen
    Und wenn wir schon am Mäkeln sind: Während man in der einen Sparte bei SRF so allmählich begriffen hat, dass der Begriff des "Selbstmords" ein Unwort ist, rührt man ihn bei der "Unterhaltung" nach wie vor mit grosser Kelle an. Wie wäre es mit Suizid (Selbsttötung)?
  • Kommentar von Susanne Lanz , Bern
    Es ist mir ein Rätsel, warum diese Meldung in der Sparte «Unterhaltung» erscheint. Das ist geschmacklos. Das müsste redaktionell besser überwacht werden.
    1. Antwort von Pierre de Senarclens , Fribourg
      Nun ja, die Meldung ist nur "wichtig", weil die Frau mit Jagger liiert war. Und Jagger ist nun mal in der Unterhaltungsbranche tätig. Wo sonst würden Sie es sonst platzieren? Kaum in Sport, Politik oder Konsum...
  • Kommentar von Jason Hunter , Bern
    Diese Meldung unter der Rubrik "Unterhaltung" einzustellen ist schon etwas derb...