Taylor Swift tanzt Grammy-Frust weg

Das erfolgreichste Album des vergangenen Jahres wird diesmal keinen Grammy gewinnen. Taylor Swifts «1989», inzwischen weltweit mehr als sechs Millionen Mal verkauft, erschien schlicht zu spät, um sich für eine Nominierung zu qualifizieren. Die Sängerin baut ihren Frust auf eigene Art ab.

Taylor Swift schwingt das Tanzbein

0:55 min, vom 6.2.2015

«Ich war im Grammy Museum in L.A., um die Ausstellung über mein Leben anzuschauen», schreibt Taylor Swift auf Facebook. Und dort hat sie spontan eine kleine Tanzeinlage hingelegt. «Mein Verhalten war so peinlich wie immer.»

Kein Auftritt an Grammys

Das Tanzbein schwingen wird Taylor Swift bei den Grammys indes nicht. Sie sagte einen Auftritt ab, über den zuvor viel spekuliert worden war. Sie müsse sich um die Vorbereitung ihrer Welt-Tournee kümmern, hiess es zur Begründung.

Beyonce gehört zu Favoriten

Zum 57. Mal werden in der Nacht zum Montag die Grammys verliehen. Sie gelten als wichtigste Musikpreise der Welt. Die besten Chancen haben Pop-Diva Beyonce, Sänger Pharrell Williams und der britische Singer-Songwriter Sam Smith. Die laut «Time»-Magazin «wichtigste aktuelle Künstlerin» Taylor Swift ist lediglich dreimal für ihre Single «Shake It Off» nominiert.

Grammy Awards

Ob Rock, Jazz, Latin oder Klassik – die Grammy Awards gelten als begehrteste Auszeichnung der Musikwelt. Die «National Academy of Recording Arts and Science» (NARAS), auch «The Recording Academy» genannt, vergibt das musikalische Pendant zum Oscar alljährlich seit 1959. Bislang hat erst ein einziger Schweizer einen Grammy gewonnen: Harfenist Andreas Vollenweider. Leer ausgingen hingegen die Nominierten Al Walser und Marco Basci. Bei der 57. Verleihung in diesem Jahr werden musikalische Bestleistungen in 83 Kategorien gekürt.