Todesursache geklärt: Cory Monteith starb an Heroin und Alkohol

Am Wochenende wurde «Glee»-Darsteller Cory Monteith tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden. Jetzt ist klar: Der drogensüchtige Serienheld starb an den Folgen eines Alkohol-Heroin-Cocktails.

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Offizielle Bekanntgabe der Todesursache von Cory Monteith

0:26 min, vom 17.7.2013

Der Autopsiebericht lässt keine Zweifel offen. Die Gerichtsmedizinerin Barbara McLintock erklärte, der Tod des 31-Jährigen sei ein «tragisches Unglück» gewesen, bei dem Heroin die Hauptrolle gespielt habe.

Monteith: Erschreckendes Doppelleben?

Monteith hatte sich noch im April dieses Jahres einer Sucht-Therapie unterzogen. Dass er nach seinem mehrwöchigen Aufenthalt in der Einrichtung jedoch wieder rückfällig wurde, war nicht bekannt. Kürzlich machte in den Medien allerdings ein erschreckender Bericht die Runde, Monteith führe ein verdecktes Doppelleben. Für seine Karriere in Los Angeles, wo er zusammen mit Freundin und Serien-Co-Star Lea Michele lebte, bleibe er stets nüchtern. Bei Heimatbesuchen in Kanada aber seien «Alkohol und Drogen immer beteiligt», so ein Insider.

Lange Drogenkarriere

Der Schauspieler hatte in der Vergangenheit nie ein Geheimnis aus seiner Abhängigkeit gemacht. Bereits im Alter von 13 Jahren griff er das erste Mal zu Drogen. Als 19-Jähriger begab er sich erstmals in Therapie.

Tragischer Tod in Hollywood

1:45 min, aus Glanz & Gloria vom 15.7.2013

Zukunft von «Glee» ungewiss

Zuletzt stand Monteith für den Film «McCanick» vor der Kamera, in dem er einen Drogenabhängigen spielt. Ob und wann der Film nach dem Tod des Stars veröffentlicht wird, ist noch nicht bekannt. Wie es mit der Serie «Glee» weitergeht, steht ebenfalls noch in den Sternen.

Freundin Lea Michele trauert

Derweil trauert Monteith' Freundin Lea Michele um ihre verlorene Liebe. «Lea ist zutiefst dankbar für all die Liebe und die Unterstützung, die sie von Familie, Freunden und Fans bekommt», so Sprecher der Schauspielerin. Seit Corys Tod trauere sie im Kreise seiner Familie. «Sie unterstützen sich gegenseitig, um den schmerzlichen Verlust verarbeiten zu können.»