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Oscars Aus der Traum: Kein Oscar für die Schweiz

Nicht in der Kategorie «Bester Kurzfilm» und auch nicht in der Kategorie «Bester Animationsfilm»: Die beiden Oscar-nominierten Schweizer Talkhon Hamzavi und Simon Otto gehen leer aus.

Talkhon Hamzavi und Stefan Eichenberger
Legende: Talkhon Hamzavi und Stefan Eichenberger. Keystone

«Parvaneh», der Kurzfilm von Regisseurin Talkhon Hamzavi und Stefan Eichenberger, kann sich in der Kategorie «Bester Kurzfilm» nicht behaupten. Den Oscar holt das britische Kurzfilm-Drama «The Phone Call».
Immerhin holte das Duo Hamzavi/Eichenberger 2013 die Silber-Medaille in der Kategorie «Bester ausländischer Film» an den «Student-Academy-Awards».

Simon Otto, Chef-Animator bei «Dreamworks», galt mit dem Streifen «How to Train Your Dragon 2» als grosser Favorit in der Kategorie «Bester Animationsfilm». Doch auch dort wird ein anderen Name vorgelesen: «Big Hero 6» aus dem Hause Disney.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Jedes Jahr die gleiche Show der Eingebildeten und Durchgeknallten, und nicht wenige würden sogar ihre eigenen Seelen verkaufen, um dort als einer unter vielen sitzen zu können. Wer dort gewinnt, fühlt sich auf dem Olymp. Aber ehrlich: Wer kennt noch die Namen der Gewinner vom letzten Jahr? Sogar diese modernen "Olympier" sind sterblich. Wie weise sind doch die Worte im Neuen Testament: Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber seine eigene Seele Schaden nimmt?
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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stansd
    Ach das ist doch kein Grund zum traurig Sein. Dieses Thema ist ja eh omnipräsent. Es wäre mal an der Zeit, dass ein Film über schwer behinderte Menschen für den Oskar nominiert würde. Hier böte sich mehr als genug Stoff zum Verfilmen. Aber leider passen diese Minderheiten nicht ins glamouröse Bild der heutigen Welt. Schuld sind nicht wenig die Medien, die dieses Thema gerne in den Hintergrund stellen (S. u. a. Olympiaden, WM oder EM).
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