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Royal Nach Suizid von Kates Krankenschwester: Aus für Scherz-Sendung

Nach demTod von Herzogin Catherines Krankenschwester, die sich nach einem Scherzanruf einer australischen Radio-Show das Leben nahm, wird die betroffene Sendung aus dem Programm gekippt.

Zwei australische Radiomoderatoren hatten im Dezember in jenem Londoner Krankenhaus angerufen, in dem die schwangere Catherine wegen ihrer Schwangerschaftsübelkeit behandelt wurde. Dabei gaben sie sich als Queen und Prinz Charles aus.

Eine Krankenschwester fiel auf den Streich herein und stellte den Anruf zu Catherines Station durch, wo man entgegen den Vorschriften Auskunft gab. Drei Tage später wurde die Krankenschwester tot aufgefunden. In Grossbritannien geht man davon aus, dass sich die Frau aus Scham über den Fehler das Leben genommen hatte.

Legende: Video «Die australischen Radiomoderatoren sind über die Folgen ihres Telefonstreichs geschockt» abspielen. Laufzeit 0:40 Minuten.
Aus Glanz & Gloria vom 10.12.2012.

Die Firma Southern Cross Austereo, dem der Sender «2Day FM» gehört, nahm die Sendung der beiden Moderatoren bereits wenige Tage danach vorübergehend aus dem Programm. Nun zieht der Kanal weitere Konsequenzen: Er kippt die Sendung ganz und ersetzt sie durch eine neue Radio-Show. Das berichten zahlreiche australische Medien.

Radiomoderatoren werden weiterbeschätigt

Die beiden Radiomoderatoren, welche für den Scherzanruf verantwortlich waren, werden von «2Day FM» weiterbeschäftigt, wie der Sender mitteilt. Derzeit seien die beiden allerdings noch von ihrem Dienst freigestellt.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Bernhard, Basel
    Ein Riesenwirbel um eine Tragödie, nur weil der Name einer berühmten Person involviert ist. Es haben sich über Jahrzehnte sicher schon mehrere hundert Menschen, die in Satiresendungen oder im Internet verspottet wurden, das Leben genommen. Aber die Sacha Baron Cohens und Stefan Raabs dürfen trotzdem weitermachen und werden immer noch angehimmelt.
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