Nach Suizid von Kates Krankenschwester: Familie erhält Spende

Rund 420'000 Franken werden den Angehörigen der Krankenschwester, die Herzogin Catherine während ihrer Schwangerschaft betreut hatte, gespendet. Die Krankenschwester hatte sich damals das Leben genommen, nachdem sie auf einen Scherzanruf eines australischen Radiosenders hereingefallen war.

Eine Hand hält ein Bild auf dem ein Kreuz und ein Frauenportät zu sehen ist. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Tragisches Ende Im Dezember 2012 nahm sich die indischstämmige Londonerin das Leben. Keystone

Am Freitag hatte eine gerichtliche Untersuchung ergeben, dass die 46-Jährige im Dezember 2012 tatsächlich Suizid begangen hatte. Damals hatte eine australische Radiostation in der Klinik angerufen, in der Kate wegen ihrer Schwangerschaftsübelkeit behandelt worden war.

Untersuchung: «Der Telefonanruf lag ihr auf der Seele»

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0:40 min, aus Glanz & Gloria vom 10.12.2012

Die Moderatoren hatten sich als Queen und Prinz Charles ausgegeben. Die Krankenschwester hatte den Anruf auf die Station durchgestellt. Die gerichtliche Untersuchung hatte ergeben, der Telefonanruf habe «ihr mit Sicherheit auf der Seele gelegen.»

Nun bezahlt der Sender rund 420'000 Franken an die Hinterbliebenen, wie die BBC berichtet. Zwar könne Geld nicht den Verlust der Familie kompensieren, heisst es seitens des Sender. Dennoch hoffe man, dass den Angehörigen damit geholfen werden könne.