Prinzessin Stéphanie von Monaco rettet Elefanten

Prinzessin Stéphanie von Monaco hat zwei von der Einschläferung bedrohte Elefanten bei sich aufgenommen. Die Dickhäuter lebten bislang in einem Zoo in Lyon.

Prinzessin Stéphanie von Monaco nimmt zwei von der Einschläferung bedrohte Elefanten bei sich auf. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Elefanten-Freundin Prinzessin Stéphanie von Monaco nimmt zwei von der Einschläferung bedrohte Elefanten bei sich auf. Reuters

Prinzessin Stéphanie hat ein Herz für Elefanten. Sie hat zwei von der Einschläferung bedrohten Dickhäutern Asyl gewährt und damit ein zweites Leben geschenkt. Am Freitag wurden die zwei Dickhäuter auf ein Grundstück der Grimaldi-Familie an der Côte d'Azur transportiert. Dort werden sie künftig in einem 3500 Quadratmeter grossen Park mit Wasserbecken und Schutzhütte leben.

Protest von Tierschützern

Die über 40 Jahre alten Elefanten Népal und Baby sollten ursprünglich eingeschläfert werden, weil sich bei Untersuchungen Hinweise auf eine Tuberkulose-Erkrankung ergeben hatten. Nach dem Protest von Tierschützern stoppte allerdings Frankreich oberstes Verwaltungsgericht die Pläne. Prinzessin Stéphanie bot daraufhin die Aufnahme der Tiere an.

Problemloser Transport

Die Verladung der Tiere für den Transport an die 500 Kilometer entfernte Côte d'Azur wurde unter anderen von Zoodirektor Xavier Vaillant beaufsichtigt. «Alles ist gut gelaufen», kommentierte er die 45-minütige Aktion. Auch Prinzessin Stéphanie von Monaco war eigens angereist.

Prinzessin Stéphanie mit den Artisten des Internationalen Zirk...

0:32 min, vom 20.1.2013

Elefanten-Liebhaberin

Prinzessin Stéphanie von Monaco, die auch Präsidentin des Zirkusfestivals von Monte Carlo ist, fühlt sich mit den Elefanten speziell verbunden. «Es hat mich immer zu ihnen hingezogen: Ich muss in einem früheren Leben ein Elefant gewesen sein. Ich mag ihre bedächtige Kraft, ihre Intelligenz, ihre Sensibilität. Jedes Tier hat seinen eigenen Charakter. In ihre Augen zu schauen, ist das Schönste», sagte sie in einem Interview anfangs 2013.