Alex Frei: «Auch ein Mann darf weinen»

Am Mittwochabend wurde in Basel Marcel Rohrs Biografie über Alex Frei vorgestellt. Titel: «Alex Frei – König des Strafraums». Dass der als unnahbar bekannte Fussballer 2008 nach einem Foul in Tränen ausbrach, ist für ihn alles andere als «unköniglich».

«Ich hab meine Traurigkeit einfach rausgelassen», so Alex Frei gegenüber glanz & gloria. Denn nach dem Foul war damals klar: Die Europameisterschaft ist für ihn gelaufen, der Traum mit einem Schlag vorbei. «Ich bin nicht nah am Wasser gebaut, aber ich finde es nicht beschämend, als Mann zu weinen.» Harte Schale, weicher Kern? «Ja, das ist wohl richtig.»

Alex Frei: Ausgeglichener durch Tochter

In den vergangenen Monaten sei er noch weicher geworden. Er sei jetzt eben nicht mehr nur Fussballer, sondern auch Ehemann und Vater. «Ich bin viel ausgeglichener geworden. Vor allem durch die Geburt der kleinen Lia.» Wenn Alex Freis Karriere im Sommer zu Ende geht, wird er seine weiche Seite vielleicht ganz ohne die Öffentlichkeit ausleben können.

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