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Schweiz Aus der Musik-Traum? Tiziana Gulino zurück im Spital

Im April 2014 gewann Tiziana Gulino mit nur 17 Jahren «The Voice of Switzerland». Ihre Pläne waren gross, sie wollte die Charts stürmen. Knapp ein Jahr später sieht die Realität etwas anders aus.

Legende: Video «Tiziana Gulino über ihr neues Album und ihre Zukunft» abspielen. Laufzeit 4:39 Minuten.
Aus Reporter vom 22.02.2015.

Für ihren grossen Popstar-Traum gab Tiziana Gulino alles. Sie legte ihre Lehre auf Eis und widmete sich nach ihrem Sieg bei «The Voice of Switzerland» ausnahmslos ihrer Gesangskarriere. Doch den grossen Durchbruch schaffte sie nicht. Ihr erstes Album stieg letzten Herbst nur auf Platz 21 der Charts ein. «Wir haben zwischen dem Sieg und dem Albumrelease zu lange gebraucht. Ich denke, dadurch verlierst du zu viele Leute», erklärt sie jetzt gegenüber «Reporter».

Ihr Vater sieht das Ganze pragmatischer. «Die Erfahrung, in die Musikszene reingucken zu können, ist schon grossartig. Es geht gar nicht um Riesenerfolge. Erfolg muss man sich erkämpfen. Aber mal reingucken und neue Kontakte knüpfen ist doch auch schon spannend.»

Musik werde ich immer machen, weil ich es im Blut und im Herzen habe
Autor: Tiziana Gulino

Seit Februar 2015 macht Tiziana Gulino wieder mit ihrer Ausbildung zur Fachfrau Gesundheit weiter. Niedergeschlagen ist sie deswegen nicht. «Ich kann überhaupt nicht sagen, was ich später mal machen oder in welche Abenteuer ich mich stürzen werde. Aber Musik werde ich immer machen, weil ich es im Blut und im Herzen habe.»

Den Sprung vom Casting-Sternchen zum Musikstar schaffte die Zürcherin mit italienischen Wurzeln nicht. Aber sie konnte Erfahrungen sammeln, von denen viele ein Leben lang träumen.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Björn Christen, Bern
    Keine(r) dieser Castingshow-Sternchen werden jemals eine Karriere haben - sie dienen nur einem kleinen Kreis von Produzenten und Songwritern als Vehikel, um ihre Songs verkaufen zu können und Geld zu machen. Alle 6 oder 12 Monate kommt ein neues Sternchen dazu, das den Vorgänger-Jahrgang ablöst und das Spiel beginnt von vorne. Alles substanzloser Wegwerfmist für eine leicht manipulierbare Wegwerfgesellschaft.
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    1. Antwort von H. Vögeli, Bern
      Beatrice Egli, Stephanie Heinzmann
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    2. Antwort von Peter Meier, Bern
      Der Herr Christen hat wieder einmal eine absolute Meinung ohne eine Ahnung von der Sache zu haben... Dass es funktionieren kann, dafür gibt es gerade in anderen Ländern eine Menge Beispiele. Nach dem Sieg muss man sich auf dem realen Markt beweisen und verkaufen können - Dass dies bei vielen nicht klappt kann nicht erstaunen.
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    3. Antwort von Björn Christen, Bern
      @Vögeli - verstehen Sie, was das Wort 'Karriere' bedeutet? Beatrice Egli und Stephanie Heinzmann (tolle Stimme, aber ihr Stern ist schon längst wieder am Sinken....) sind erst seit kurzem dabei - mal sehen wo sie in 5 oder 10 Jahrne sind. Dann kann man anfangen, von einer Karriere zu reden.
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  • Kommentar von Pflegefachmann, 8272
    Bedenklich wie geringfügig die Medienkompetenz ausgebildet ist. Klar liegt der Schwerpunkt dieser Castingshows auf Show, auf Unterhaltung. Musik ist sekundäres Beigemüse. Die vorgegaukelte "Starsuche" nutzt schamlos die Suche nach einer eigenen Identität aus. Der Aufwand der Produktion wird möglichst tief gehalten, da das Produkt kaum Profit abzuwerfen verspricht. Sie muss belanglose Duzendware trällern, diese wird risikolos auf den Markt geworfen, als Künstlerin interessiert sie nicht.
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    1. Antwort von Lilo Schmid, 8272
      Dass aus Tiziana jemals ein Star werden könnte, habe ich schon bei der Show stark bezweifelt. Sie hat nur wegen ihrem Babybonus gewonnen, es hatte viel bessere Talente dabei.
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