Christa de Carouge kritisiert Magerwahn in der Modewelt

An den Fashion Shows ist es immer wieder ein Thema: Viele Models sind erschreckend dünn, wirken magersüchtig. Nicht alle Designer sind damit einverstanden. Eine von ihnen ist die Schweizer Modemacherin Christa de Carouge.

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Christa de Carouge über Magermodels

0:27 min, vom 7.10.2013

Hungerhaken die ihre Kleider auf dem Laufsteg präsentieren? Davon hält Christa de Carouge nicht viel: «Die Epoche der magersüchtigen Models ist vorbei, das darf nicht mehr sein», sagt sie am Rande der «Mode Suisse» gegenüber «glanz & gloria».

«  Magersüchtige Models? Das darf nicht mehr sein! »

Christa de Carouge
Designerin

Die Designerin geht sogar so weit, sich Models mit einem «normalen Körperbau» zu wünschen. «Sie sollen schlank sein, einfach nicht mager.» Dass verbindliche Richtlinien verhindern könnten, kranke Mannequins laufen zu lassen, glaubt sie hingegen nicht. «Regeln in der Modewelt? Das funktioniert nicht!»

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Schweizer Mode – relevant?

    Aus glanz und gloria vom 7.10.2013

    Am Samstagabend fand die «Mode Suisse» statt. 19 Schweizer Modedesigner zeigten ihre neue Kollektion. Zu sehen: bewährt-bekanntes wie «En Soie» oder «Kazu», aber auch neue Labels wie «Huber Egloff». Zwar muss die Schweiz modetechnisch den Vergleich mit anderen Modemetropolen nicht scheuen, was die Relevanz angeht, hinkt unser Land den Designhauptstädten Paris, Mailand und New York aber mächtig hinterher.