Federer-Papa: «Nicht gedacht, dass es Roger mal so weit bringt»

Roger Federer gehört zu den grössten Tennis-Stars aller Zeiten. Dass es eines Tages so weit kommen würde, hätten nicht mal seine grössten Fans – Papa Robert und Mama Lynette – für möglich gehalten.

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Robert Federer über die Anfänge seines Sohnes

1:40 min, vom 23.4.2013

Bei der Wahl des Schweizer Nachwuchssportlers dreht sich alles um junge Sportler, die vielleicht eine grosse Karriere vor sich haben. So einer war auch Roger Federer, bevor er in den Tennis-Olymp aufstieg.

Und damals hätte sich niemand erträumen lassen, dass er es eines Tages so weit bringen würde. «Wir haben lange nicht daran geglaubt, dass Roger so weit nach vorne kommt», erzählt Vater Robert Federer am Rande der Preisverleihung gegenüber «glanz & gloria». Erst als Roger etwa 17 Jahre alt war, habe man gesehen, «dass es vielleicht etwas werden könnte».

«  Es war eine harte Zeit für uns als Eltern »

Robert Federer

Nichtsdestotrotz haben Robert und Lynette Federer ihren Sohn immer unterstützt – moralisch wie auch finanziell. «Wir haben damals etwa 30'000 Franken pro Jahr investiert. Lynette ging sogar zusätzlich arbeiten», so Robert Federer weiter. Es sei eine harte Zeit gewesen. «Aber wenn Eltern nicht bereit sind, Opfer für ihre Kinder zu bringen, wird es schwierig, um es ganz nach oben zu schaffen.» Die Eltern seien ein wichtiger Faktor für den Erfolg. «Man macht es halt einfach, in der Hoffnung, dass es aufgeht.» Bei Roger Federer – und damit auch bei seinen Eltern – ist es das ganz offensichtlich.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Grosser Zustupf für Nachwuchssportler

    Aus glanz und gloria vom 23.4.2013

    Beim Sporthilfe Nachwuchspreis werden die besten Schweizer Nachwuchsathleten des Jahres ausgezeichnet. Dieses Jahr haben Skirennfahrer Ralph Weber und Hürdensprinterin Noemi Zbären das Rennen gemacht. Neben dem Prestige sind die 12'000 Franken, die der Preis mit sich bringt, ein willkommener Zustupf. Denn Spitzensport ist teuer. Das wissen auch gestandene Sport-Cracks wie Fechter Max Heinzer, die ehemalige Eiskunstläuferin Sarah Meier oder sogar Roger Federers Vater Robert.