«Furbaz»: Einmal Eurovision, immer Eurovision

Seit drei Jahrzehnten gibt das Bündner Musiker-Ensemble «Furbaz». Ein Höhepunkt ihrer Karriere war die Teilnahme am Eurovision Song Contest, woran sich Sänger Ursin Defuns gerne erinnert. Wie wäre es mit einer Wiederholung? Ausschliessen könne er es nicht, sagt er zu «glanz & gloria».

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«Furbaz»-Sänger Ursin Defuns über den «ESC»

0:27 min, vom 19.12.2013

1989 war vieles noch anders: Der Eurovision Song Contest hiess noch Concours Eurovision de la Chanson und die Teilnehmer mussten in ihrer Landessprache singen. «Furbaz» vertraten die Schweiz – und hatten ein Heimspiel, da Céline Dion im Jahr zuvor den Sieg für die Eidgenossen geholt hatte.

Das Musiker-Esemble aus dem Bündnerland erinnert sich gerne an die Zeit zurück. «Wenn man einmal beim ‹Eurovision› dabei war, will man immer wieder dabei sein. Es ist absolut genial», sagt Sänger Ursin Defuns.

«Furbaz» kamen 1989 auf den 13. Rang. Eine gute Platzierung, die der Schweiz schon länger nicht mehr gelungen ist. Was müsste man ändern? Defuns meint: «Der Schweiz wäre mehr gedient, wenn man einfachere Auftritte wählt.» Weniger Show, dafür mehr Qualität beim Gesang, so sein Rezept.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • «Furbaz»: Zurück in alter Frische

    Aus glanz und gloria vom 19.12.2013

    Lange waren sie aus der Schweizer Musikszene nicht wegzudenken: Die Musiker von «Furbaz» mit ihrer Sängerin Marie Louise Werth. Mit ihrem Lied «Viver Senza Tei» vertraten sie 1989 unser Land am «Concours d' Eurovision de la Chanson». Jetzt, nach über 20 Jahren, spielen sie zwar vor kleinerem Publikum. Ihre Hits aber haben nichts von ihrer Magie verloren.