«Geschwister Pfister»-Ursli: «Heimweh kommt aus der Schweiz»

In ihrem neuesten Stück «Wie wärs, wie wärs» macht sich die trinationale Kabarett-Gruppe «Geschwister Pfister» auf die Reise gen Süden. Es geht um Sehnsucht, Fernweh und Heimweh – Themen, von denen die Kroatin, der Deutsche und der Schweizer auch privat ein Liedchen singen können.

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Tobias Bonn und Christoph Marti über Heimweh

1:43 min, vom 17.6.2013

«Ich stelle mir oft vor, wie es wäre, wenn ich jetzt in Bern wäre», gesteht Christoph Marti alias Ursli Pfister im Interview mit «glanz & gloria». Aber er wolle nicht klagen, schliesslich sei er glücklich mit seinem derzeitigen Leben.

«  Heimweh ist eine Schweizer Krankheit »

Christoph Marti
Kabarettist

Dass die Sehnsucht nach der Heimat daher rühre, dass er Bern mit Ferien verbinde, streitet er indes ab. Heimweh sei ein unglaublich starkes Gefühl – und eines, das jeder Schweizer kenne. «Heimweh ist eine Schweizer Krankheit», ist er sich sicher. In Deutschland, wo er lebe und wo sein Partner Tobias Bonn herkomme, sei Nationalstolz aufgrund der Vergangenheit gar nicht erlaubt.

Auch wenn ihr Beruf es ihnen derzeit nicht erlaubt, in Bern sesshaft zu werden – Christoph Marti und Tobias Bonn haben sich vorgenommen, ein Ferienhaus in der Schweiz zu mieten. Und bis es soweit ist, können die Geschwister Pfister von ihrem Heimweh weiterhin ein Liedchen singen.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Geschwister Pfister: Christoph Marti hat Heimweh nach Bern

    Aus glanz und gloria vom 17.6.2013

    Die Kabarett-Gruppe «Geschwister Pfister» besteht aus einer gebürtigen Kroatin, einem Deutschen und einem Berner. Ihr neues Stück feiert seine Zürcher Premiere mit einer Ferien-Persiflage. g&g hat bei den Künstlern nachgefragt, wie sie selbst auf ihren Tourneen mit den von ihnen thematisierten Gefühlen Sehnsucht, Fern- und Heimweh umgehen. Und herausgefunden: Vor allem «Ursli Pfister» alias Christoph Marti vermisst sein Bern zeitweise unglaublich.