Zum Inhalt springen

Schweiz Jörg Kachelmann verliert Schadenersatz-Prozess

Der Fernsehmoderator Jörg Kachelmann hat den Schadenersatz-Prozess gegen seine ehemalige Geliebte in erster Instanz verloren.

Jörg Kachelmann
Legende: Jörg Kachelmann Reuters

Das Landgericht Frankfurt wies Kachelmanns Klage auf Ersatz von Gutachterkosten in Höhe von knapp 16'000 Franken am Montag ab.

Kachelmanns ehemalige Geliebte hatte den Schweizer Wetterexperten im Februar 2010 wegen Vergewaltigung angezeigt. Nach dem Freispruch im Strafprozess im Mai 2011 hatte Kachelmann vor dem Zivilgericht auf Ersatz von Gutachterkosten geklagt. Die Begründung: Die Radiomoderatorin habe ihn zu Unrecht der Vergewaltigung beschuldigt, um ihn ins Gefängnis zu bringen.

Kachelmann: Freispruch im Strafverfahren

Anders als im Strafprozess musste Kachelmann im Zivilverfahren allerdings selbst darlegen und beweisen, dass seine Ex-Geliebte bei ihren Vorwürfen die Unwahrheit gesagt hat.

Im Strafverfahren hatte das Landgericht Mannheim Kachelmann 2011 zwar nach dem Grundsatz «Im Zweifel für den Angeklagten» freigesprochen – zugleich aber betont, dass dies nicht mit dem Nachweis einer falschen Beschuldigung durch die Klägerin verbunden sei.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Franz NANNI, Nelspruit SA
    Die Rubrik: "Unterhaltung" trifft den Nagel auf den Kopf. Lieber Herr Kachelmann.. lass es bleiben.. bringt eh nichts und Schadenfreude wirst Du auch nicht verspueren. Klar Schaden hattest Du, aber das kann MANN wegstecken! Und ausserdem, wo Rauch ist ist Feuer... Da war was und da haette was sein koennen... DAVON kommst Du nie weg.. auch nicht mit Schadenersatz.. es heisst eher: " Kleinkariert" und DAS passt gar nicht zu Dir! Schau vorwaerts... !
    Ablehnen den Kommentar ablehnen