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Schweiz Kein Kindergarten für Federer-Zwillinge

In der Schweiz ist der Kindergarten obligatorisch. Nicht so für Roger Federers Zwillinge: Sie sind von der Kindergartenpflicht befreit.

Die Federer-Zwillinge Myla und Charlene
Legende: Tenniscourt statt Kindergarten Die Federer-Zwillinge Myla und Charlene. Keystone

«Wir schieben es auf, solange ich spiele», so Roger Federer im Interview mit der «Schweizer Illustrierten». Er wolle Mirka und die inzwischen fünfjährigen Zwillinge um sich haben, wenn er auf Tour sei.

Keine Sonderregelung für Familie Federer

Geht das einfach so? «Wer eine Bestätigung vorweisen kann, dass sein Kind privat von einer Fachperson unterrichtet wird, kann es von Kindergarten oder Schule befreien lassen», erklärt Marlene Müller von der Schulbehörde der Gemeinde Wollerau SZ auf Anfrage von «glanz & gloria».

Wollerau ist der Wohnort der Familie Federer – doch die Regelung sei schweizweit einheitlich. Sprich: Auch wenn Roger und Mirka mit ihren Kindern demnächst nach Herrliberg ZH ziehen, werden Myla und Charlene von Heimunterricht profitieren können.

25 Kommentare

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  • Kommentar von Franziska Widmer, Münsingen BE
    Wir haben längere Zeit Kontakte zu Familien,die ihre Kinder zu Hause privat unterrichtet haben. Ich weiss von keinem einzigen, der "unsozial", nicht integrierbar, oder keinen Beruf gelernt hätte. Wie oft habe ich den Spruch gehört: Mein Kind kann sich durchsetzen! Wow! Auf Kosten von wem?! "Ellbögele" lernt man in der Schule und das nennt man dann "Sozialisation". Ich bin froh, dass bei uns in der Familie ein anderes Motto vorherrscht, als dass er Stärke den Schwächeren unterdrückt.
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  • Kommentar von Patricia Gomes, Zürich
    Promikinder werden später schwer genug haben, siehe Peaches Geldof
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  • Kommentar von Ana Deuber, Walenstadt
    Es ist schon speziell, dass die sozialen Kontakte immer wieder so sehr im Vordergrund stehen, ja sogar manchmal das einzige übrigbleibende Element sind, wenn es um Argumentation geht. Dabei ist genau das ein Punkt, der ja absolut klar ist: Ein gleichaltrigen Klassenverbund fördert nicht die Sozialkompetenz (wieso braucht es sonst all die Mediatioren und Arrangements um die Eskalation zu vermeiden??). Das Gegenteil ist der Fall. (Sie Entwicklungspsychologie versus Behaviorismus)
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