Nik Hartmann: «Dank Melchior habe ich weniger Berührungsängste»

Nik Hartmanns Sohn Melchior ist cerebral behindert. Der stolze Vater sagt: «Wir haben eine Botschafterrolle für Eltern von Kindern mit einer Behinderung eingenommen.»

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Nik Hartmann über seinen Sohn Melchior

2:10 min, vom 27.3.2016

Die Behinderung seines Sohns Melchior ist immer wieder Thema in der Öffentlichkeit. Er werde oft positiv darauf angesprochen: «Ich glaube wir haben eine Art Botschafterrolle eingenommen. Ich kann den Menschen teilweise die Berührungsängste nehmen vor Menschen mit einer Behinderung»

«  Das Leben für ein behindertes Kind ist total lebenswert »

Nik Hartmann
Moderator

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Cerebralparese

Bei der Cerebralparese handelt es sich um eine Bewegungsstörung, die durch eine frühkindliche Hirnschädigung ausgelöst wird. Die Behinderung äussert sich durch Störungen in der Motorik, in der Muskulatur und im Nervensystem.

Leute haben manchmal Angst, Fehler zu machen. Und zuweilen haben sie gar Mitleid mit ihnen als Eltern. Dabei ist Mitleid bei der Familie Hartmann gänzlich fehl am Platz. Erzählt er von seinem Sohn, gerät Papa Hartmann ist Schwärmen: «Das Leben für ein behindertes Kind ist total lebenswert, es ist mit vielen Freuden verbunden und dieses Kind kann der Familie unendlich viel geben.»

Auch in seinem Beruf als Journalist hat ihm sein Sohn Melchior die Augen geöffnet: «Ich habe noch weniger Berührungsängste mit Menschen.» Hier habe sich dank seinem Sohn eine ganz neue Dimension eröffnet.