Regula Späni: «Es ist schön, ein bisschen anonymer zu sein»

Regula Späni, die ehemalige Sportmoderatorin des Schweizer Fernsehens, geniesst die Zeit mit ihrer Familie und vermisst das Leben in der Öffentlichkeit nicht – im Gegenteil.

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Regula Späni: Ich bereue meinen Weggang vom TV nicht

1:07 min, vom 8.11.2012

Vor zwei Jahren hat Regula Späni ihren Job als Sportmoderatorin beim Schweizer Fernsehen gekündigt,  um mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen zu können. Am Rande eines Anlasses verriet die 47-Jährige gegenüber glanz & gloria, dass sie sich in ihrer Rolle als Mutter und Hausfrau sehr wohl fühle. «Es wurde für die ganze Familie ein bisschen zu viel. Die Schule, meine Kinder treiben viel Sport, meine Arbeit  – es war nur noch eine Hetzerei. So habe ich mich entschieden, zurückzustecken, damit wir die Familie mehr geniessen können und jemand regelmässig für die Kinder da ist.»

«Wenn ich nicht zu Hause wäre, könnte mein Sohn nicht regelmässig ins Training»

Für Regula Späni hat sich der Rückzug aus der Öffentlichkeit auf alle Fälle gelohnt. Ihre drei Kinder Sari (12), Gian (11) und Niklas (5) können sich jetzt neben der Schule voll und ganz dem Sport widmen. «Gian spielt Eishockey bei den Rapperswil-Jona Lakers, er hat sieben Mal in der Woche Training. Ich muss ihn fahren, weil die Tasche grösser ist als er. Das könnte ich nicht machen, wenn ich nicht regelmässig da wäre – und ich möchte ihm das ermöglichen.»

«Ich vermisse das Rampenlicht überhaupt nicht»

Auf TV-Kameras und Studiolichter kann die ehemalige Spitzenschwimmerin, sie gewann zwölf Schweizermeistertitel, gut verzichten.«Ich vermisse das Rampenlicht überhaupt nicht», so Regula Späni. «Ich hatte es 20 Jahre lang. Es ist nun schön, ein bisschen anonymer zu sein und die Familie zu geniessen.»

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