Sion-Legenden bringen Ronaldo ins Schwitzen

Vom Fussballstar zum Kalorien-Bomber: Während Ronaldo dereinst zu den besten Kickern der Welt zählte, bringen den Brasilianer heute selbst gleichaltrige Ex-Fussballer mächtig aus der Puste.

Ronaldo im Brasilien-Trikot. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Ronaldo 1997 Einige Jahre jünger und ein paar Kilos leichter. Reuters

«Es war eine super Partie. Aber man hört ja, dass ich ziemlich ausser Atem bin», keucht Ronaldo im «glanz & gloria»-Interview ins Mikrofon. Zum 100-Jahr-Jubiläum des FC Visp, dem Heimat-Club von Fifa-Präsident Sepp Blatter, ist der Brasilianer am Samstag aus seinen Familienferien in Ibiza extra ins Wallis gereist.

Natürlich wird dort auch Fussball gespielt – und dabei kommt der zweifache Weltmeister mächtig ins Schwitzen. Doch der 37-Jährige nimmt es gelassen: «Ich muss heute ja nicht mehr in Form sein.»

Ronaldo macht kaum noch Sport

2011 trat Ronaldo als Profi-Fussballer zurück – und verabschiedete sich auch gleich von jeglicher sportlicher Betätigung. Zwei Jahre lang soll er nach eigenen Angaben überhaupt keinen Sport gemacht haben. Das Resultat: Aus «Ronaldo Fenômeno» wurde «Ronaldo Fettomeno». Auch zahlreiche Diäten, unter anderem vor laufender Kamera inszeniert als Reality-Show im brasilianischen Fernsehen, liessen die Kilos kaum purzeln.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • 100 Jahre FC Visp: Weltstars im Wallis

    Aus glanz und gloria vom 25.8.2014

    Der FC Visp ist der Heimatverein von FIFA-Präsident Sepp Blatter. Klar, wenn «sein» Verein sein 100-jähriges Jubiläum feiert, wird mit der grossen Kelle angerichtet: Ehemalige Weltklasse-Fussballer wie Ronaldo, George Weah oder Stéphane Chapuisat reisten ins Wallis, um bei einem Plausch-Match den FC Visp zu feiern.