Sotschi-Auftakt: Freude bei Wawrinka, Ärger bei Schawinski

Am Freitag beginnen die Olympischen Spiele in Sotschi. «glanz & gloria» hat Schweizer Prominente im Vorfeld gefragt, was ihnen der Sportanlass bedeutet. Während die einen sich freuen und auf viele Medaillen hoffen, äussern sich die anderen kritisch.

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Startschuss

Am Freitag um 17 Uhr beginnen in Sotschi die 22. Olympischen Winterspiele. Sie gehören zu den umstrittensten in der Geschichte. 163 Athletinnen und Athleten, so viele wie noch nie, gehen für die Schweiz auf Medaillenjagd. Swiss Olympic rechnet mit mindestens zehn Medaillen.

«Die Olympischen Spiele sind immer ein unglaubliches Ereignis», so Stanislas Wawrinka gegenüber «glanz & gloria». Er werde vor allem mit den Schweizer Skifahrern und Eiskockeyspielern mitfiebern. Auf zehn Medaillen hofft Maria Walliser. «Ob Gold oder nicht, spielt keine Rolle», so die ehemalige Skirennfahrerin. Auf dem Podest zu stehen, sei für einen Athleten das Grösste.

«  Die Sportler müssen jetzt einfach mitspielen, damit sich der Zar Putin noch grösser fühlt »

Roger Schawinski
Journalist

Kritisch gegenüber den Olympischen Spielen äussert sich Roger Schawinski. «Ich habe sehr gemischte Gefühle in Bezug auf Sotschi», gesteht der Moderator. Die Olympischen Spiele seien ein rein politischer Event. «Die Sportler müssen jetzt einfach mitspielen, damit sich der Zar Putin noch grösser fühlt.» Ins selbe Horn bläst Walter Andreas Müller: «Ich finde die Repressionen ganz schlimm», so der Schauspieler. Ihm sei jegliche Lust auf die Olympischen Spiele vergangen.