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Schweiz «Stadlshow» wird abgesetzt – Silvestershow soll bleiben

Nach nur zwei Ausgaben der neuen «Stadlshow» wird die Sendung per sofort eingestellt. Die Silvesterausgabe soll allerdings weiterhin durchgeführt werden.

Alexander Mazza und Francine Jordi auf der Bühne
Legende: Alexander Mazza und Francine Jordi waren als «Stadlshow»-Moderatoren nur kurz im Einsatz. SRF
Legende: Video «Plan B? Francine Jordi in der «Stadlshow»» abspielen. Laufzeit 1:15 Minuten.
Vom 13.09.2015.

«Nach eingehender Analyse der beiden Sendungen im September und an Silvester sind die Partnersender SRF, ORF und BR/Das Erste zu dem Entschluss gekommen, die regulären Ausgaben der ‹Stadlshow› nicht fortzusetzen», schreibt das Schweizer Radio und Fernsehen in einer Medienmitteilung am Dienstag.

Allerdings behalten sich die drei deutschsprachigen Sender vor, «ihrem Publikum auch in diesem und im nächsten Jahr zu Silvester eine gemeinsame Show, aufbauend auf den bisherigen Erfahrungen, zu präsentieren.»

Die Erfolge in den drei Ländern waren unterschiedlich. In der Schweiz hat die Sendung funktioniert
Autor: Christoph GebelAbteilungsleiter Unterhaltung SRF

«Wir tragen den Entscheid, die ‹Stadlshow› in dieser Form nicht mehr weiterzuführen, partnerschaftlich mit. Die Erfolge in den drei Ländern waren unterschiedlich. In der Schweiz hat die Sendung funktioniert, wie die Quote von 34,4 Prozent an Silvester gezeigt hat. Umso mehr freut es uns, an Silvester 2016 gemeinsam, in ähnlichem Rahmen wie letztes Mal, eine grosse musikalische Silvestersendung zu produzieren», äussert sich Christoph Gebel zu dem Entscheid.

Details zu den beiden Silvestershows werden im zweiten Halbjahr 2016 bekannt gegeben.

Francine Jordi damals zur Kritik

Bereits nach der ersten Ausgabe im September gab es viel Tadel für den neuen Stadl. Die Reaktionen waren gnadenlos: «Schämen im Vierviertel-Takt», lautete eine Kritik. Doch Moderatorin Francine Jord nahm die Kritik damals gelassen «Die Show kann und darf sich entwickeln und ist eben nicht von Anfang an schon perfekt.» Doch entwickeln kann sich die «Stadlshow» jetzt nicht mehr.

Legende: Video «Francine Jordi nimmt Stellung» abspielen. Laufzeit 2:26 Minuten.
Vom 20.09.2015.

2015 wurde der langjährige «Musikantenstadl»-Moderator Andy Borg abgesetzt und im Sommer eine Neuauflage angekündigt. Mit einem «Stadl 2.0» sollten die Sängerin Francine Jordi (38) und der Moderator Alexander (43) Mazza Tradition und Moderne verbinden. Der Plan: Das Musik-Spektrum erweitern und jüngeres Publikum anlocken.

8 Kommentare

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  • Kommentar von Langhart Emilie, Wetzikon
    Das war doch von Anfang an so vorgesehen, damit man wieder eine volkstümliche Sendung absetzten konnte. Sendungen für ältere Leute sollen verschwinden, dummerweise schauen aber die Jüngeren dann doch nicht so viel.
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  • Kommentar von Ursula Schneebeli, Kriens
    Stadlshow! Man hätte die Stadlshow resp. Musikantenstadl nach Rücktritt von Karl Moik einstellen sollen. Ueberhaupt sollte man alles Alte, einstellen es sein lassen und wieder alles aufwärmen. Auch die Show mit Carmen Nebel, es ist nicht mehr dasselbe wie früher, langweilig und sie meint sowieso die Grösste zu sein. Ja einverstanden wie Herr Ineichen das formuliert.
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  • Kommentar von Fisch Max, Basel
    Der "Musikantenstadl" mit ANDY BORG war gut und warum hat man das nicht so belassen und wollte eine NEUE Show inzenieren, welche ja an die alte Form anlehnt und also keine Neuerungen / neue Elemente hatte. Dass das so kein NEUER "Erfolg" werden könnte, musste ja allen "klar" sein und schade, dass sich Francine Jordi auf das eingelassen hat und ihr gutes "Image" darunter leiden könnte. War das die "Absicht", dass man das jetzt unter irgendwelchen "Vorwänden" also absetzen konnte ?
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