Xenia Tchoumitcheva über Escort-Gerücht: «Das ist völlig absurd!»

Grosse Aufregung um Xenia Tchoumitcheva: Auf einer amerikanischen Webseite wird die Vize-Miss-Schweiz 2006 als Escort-Girl angepriesen.

Xenia Tchoumitcheva Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Grosse Aufregung Mit diesen Bildern wirbt die Webseite. Screenshot

Ist Xenia Tchoumitcheva tatsächlich ein Escort-Girl? Auf der Webseite einer New Yorker Agentur existiert zumindest ein Profil mit Bildern der 24-Jährigen. Dazu ein Steckbrief: Julie, 1 Meter 77 gross und «spritzig wie Prosecco». Die Tessinerin selbst, die momentan in New York weilt, bestreitet vehement, etwas mit dieser Agentur zu tun zu haben. «Es ist doch völlig absurd! Das ist ein Fake-Profil. Offensichtlich will jemand meinen Ruf zerstören», so Tchoumitcheva heute gegenüber glanz & gloria.

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Xenia-Bilder entfernt

Die Betreiber der amerikanischen Escort-Agentur, die mit Xenia Tchoumitchevas Bilder warben, haben diese entfernt. Xenia Tchoumitcheva hatte ihren Anwalt eingeschaltet, der die Betreiber der Website schriftlich aufforderte, die Bilder vom Netz zu nehmen.

Doch wie sind ihre Bilder auf die amerikanische Webseite gelangt? Fakt ist, dass Xenia Tchoumitcheva die Fotos für eine Dessous-Kollektion der Designerin Myriam Girard gemacht hat. Die Designerin selbst kann sich gegenüber g&g allerdings nicht erklären, wie die Agentur an diese Bilder gekommen ist: «Das ist mir absolut schleierhaft. Ich werde meinen Anwalt einschalten und die Agentur auffordern, unverzüglich die Bilder wieder von der Webseite zu nehmen.»

Und auch der Fotograf Adam Parker, der Xenia in der Unterwäsche abgelichtet hat, ist entsetzt: «Ich habe keine Ahnung, wie die Fotos auf die Webseite gelangt sind. Die Rechte der Fotos liegen bei mir. Die Verwendung ist der Designerin der Dessous vorbehalten. Die Aufschaltung der Fotos auf der Escort-Seite ist illegal.»

Xenia Tchoumitcheva: Escort-Agentur nicht erreichbar

Die Betreiber der Webseite waren noch nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Gegenüber «20 Minuten» hat das Escort-Unternehmen jedoch bestätigt, dass «Julie» für Liebesdienste zu buchen ist. 1000 Dollar für eine Stunde, 5000 für eine ganze Nacht. Wer genau hinter «Julie» steckt, möchte Xenia selbst gerne wissen. «Am liebsten würde ich diese Julie buchen und schauen, wer dann kommt. Dann würde das Ganze endlich auffliegen.»

Übrigens: Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art. Bereits im vergangenen Jahr wurde auf einer ukrainischen Escort-Seite mit Xenia Tchoumitcheva geworben. «Auch diese Agentur hat widerrechtlich meine Bilder verwendet und damit ein unechtes Profil erstellt. Ich bin nicht Mitglied dieses Escort-Services.»