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People Prinz William: «Unsere schlimmsten Befürchtungen bestätigen sich»

In Vietnam kämpft der Royal gegen den illegalen Wildtierhandel. Ein Kampf, der ihm manchmal hoffnungslos erscheint.

Prinz William im Anzug vor einem grünen Hintergrund.
Legende: Prinz William fordert härteres Vorgehen gegen Wilderer. Reuters

Über 50 Nationen beraten sich aktuell in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi. Ihr Ziel: Das Geschäft mit Elfenbein und weiteren illegalen Tierprodukten soll eingedämmt werden, Wilderer sollen härtere Strafen erhalten. Mit dabei an vorderster Front ist Prinz William. Der Royal besucht im Land Schulen und Tempel und klärt die Bevölkerung über die Folgen der Wilderei auf.

Legende: Video Prinz William in Hanoi (unkommentiert) abspielen. Laufzeit 0:42 Minuten.
Aus Glanz & Gloria-Clip vom 17.11.2016.

Vietnam gilt als globaler Umschlagplatz für den Handel mit illegalen Tierprodukten. Hier gehen Elfenbein, Nashornpulver oder Teile von Raubkatzen über die Ladentheke.

Prinz William fordert bei der Konferenz die Welt zum Handeln auf: «Innerhalb der letzten sieben Jahre hat der Bestand der Afrikanischen Elefanten um 30 Prozent abgenommen. Unsere schlimmsten Befürchtungen bestätigten sich.» Er befürchte, die Menschheit werde bedrohte Tierarten eher ausrotten als schützen, so der 34-Jährige frustriert.