Wieso schaltet die «Tagesschau» live in eine Pressekonferenz?

Anfrage vom 25.01.2017

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SRF-Korrespondent crasht SPD-Kandidatenkür

1:26 min, vom 24.1.2017

So antwortet SRF:

Die Schaltung gestern in die SPD-Zentrale war zugegeben etwas schwierig, am schwierigsten für unseren Korrespondenten selber.

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Adrian Arnold schilderte uns, wie es dazu gekommen ist: «Die Pressekonferenz war auf 19.30 Uhr angesetzt; die Erfahrung zeigt aber, dass Pressekonferenzen meist mit Verspätung beginnen. Das Interview mit der «Tagesschau» war für 19.32 Uhr geplant – mit einer vorgesehenen Länge von zwei Minuten. Wir gingen deshalb davon aus, dass wir den Sprechenden nicht in die Quere kommen. Der Auftritt der SPD-Politiker war aber pünktlich.

Hinzu kommt, dass das Team von SRF wie viele andere beim Einlass Schlange stehen musste. Wir konnten den Raum erst kurz vor 19.30 Uhr betreten und mussten uns für das Interview innert Kürze positionieren. Wir entschieden uns deshalb für die Kameraposition, die noch leer war.»

Die Pressekonferenz und das Interview starteten entgegen unseren Erwartungen fast zeitgleich. Laut Adrian Arnold sind die Saal-Lautsprecher der SPD-Zentrale grundsätzlich sehr laut eingestellt – so dass Journalisten im Saal sprechen können, ohne zu stören. Das war aber gestern auch nicht der Fall.

Es war eine Kumulation unglücklicher Umstände. Es war nie unsere Absicht zu stören, weshalb wir das Gespräch nach der ersten Frage unterbrochen und später fortgesetzt haben.