«Fremde, Heimat, Schweiz»: Rupa Mukerji (Indien)

Fremde, Heimat, Schweiz

Lebensgeschichten aus dem Hier und Anderswo: Rupa Mukerji eine Inderin an der Spitze eines Schweizer Hilfswerks.

Die Inderin Rupa Mukerji ist als Kind viel umgezogen. Im Bild: Ein kleines Mädchen am Markt von Bhopal, wo Mukerji 1984 lebte, als sich die Cehmie-Katastrophe ereignete.
Bildlegende: Die Inderin Rupa Mukerji ist als Kind viel umgezogen. Im Bild: Ein kleines Mädchen am Markt von Bhopal, wo Mukerji 1984 lebte, als sich die Cehmie-Katastrophe ereignete. reuters

In der ersten Zeit in der Schweiz konnte sie kaum schlafen: Es war ihr zu still. Rupa Mukerji war sich aus Indien andere Lärmpegel gewöhnt.

Die Tochter eines Bankers hat als Teenager die Bopal-Chemiekatastrophe erlebt. Beides prägte sie, so dass sie später Biologie und Wirtschaft studierte.

Seit anderthalb Jahren arbeitet Rupa Mukerji bei der Helvetas und ist die erste Frau aus dem Süden in einer Schweizer Entwicklungsorganisation. Ihr Mann kümmert sich um Tochter und Haushalt und hält ihr den Rücken frei.

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Redaktion: Bernard Senn, Cornelia Kazis, Christina Caprez