Arbeiten von zu Hause aus

Der sogenannten «Telearbeit» wurde in den 90er Jahren grosse Bedeutung vorausgesagt. In Realität arbeiten heute in der Schweiz jedoch erst wenige im Heimbüro. Trotzdem sehen Experten in der «Telearbeit» grosse Vorteile für Arbeitnehmer und Unternehmen.

 

Gefährliches Mäusegift im Umlauf

Das Kantonslabor Zürich warnt vor dem Gebrauch der drei Mausgift-Produkte «Polytanol», «Mauskiller U2» und «Kobra Wühlmaus-Pellets». Diese Produkte sind nur für Fachpersonen zugelassen, wurden aber in verschiedenen Kantonen versehentlich auch an Laien verkauft. Bei unsachgemässer Handhabung können gefährliche Gase entstehen.

Kündigung wird nicht angenommen - trotzdem gültig?

Der Vermieter eines Parkplatzes braucht diesen für sich selber. Der Mieter reagiert aber nicht auf die Kündigung, obwohl ihm diese bereits dreimal eingeschrieben zugestellt wurde. Gilt der Parkplatz trotzdem als gekündigt? Ja, sagt Rechtsexpertin Doris Slongo.

Beiträge

  • Arbeiten von zu Hause aus

    Verglichen mit anderen europäischen Ländern nutzen in der Schweiz nur wenige die Möglichkeit der Heimarbeit. Dies obwohl die Bedingungen vergleichsweise gut sind.

    Gemäss Experten ist die alte Idee, ganze Büros in die eigenen vier Wände der Arbeitnehmer zu verlegen, gescheitert. Trotzdem sehen sie in der sogenannten «Telearbeit» Potential. Würde man die Heimarbeit flexibler gestalten, ergäben sich daraus viele Vorteile für Angestellte und Unternehmen.

    Edith Gillmann

  • Gefährliches Mäusegift im Umlauf

    Die drei Mäusegifte «Polytanol», «Mauskiller U2» und «Kobra Wühlmaus-Pellets» sind nur für professionelle Schädlingsbekämpfer oder Landwirte zugelassen. Die Produkte wurden aber offenbar in verschiedenen Kantonen auch an Laien verkauft.

    Das Kantonslabor Zürich warnt nun Privatpersonen vor dem Gebrauch dieser Mäusegifte.

    Mitte Febraur wurden im im zürcherischen Meilen mehrere Feuerwehrleute in Spitalpflege gebracht, nachdem eine Privatperson das Mäusegift falsch angewendet hatte und sich giftiges Gas ausgebreitet hatte.

    Das Kantonslabor empfiehlt Privatpersonen, diese Produkte umgehend an die Verkaufstelle oder an einen Sammelpunkt für Sonderabfälle zurück zu geben

    Flurin Maissen

  • Kündigung wird nicht angenommen - trotzdem gültig?

    «Espresso»-Hörer Oliver Keller hat einen Parkplatz vermietet. Nun braucht er diesen für sich selber. Deshalb hat er dem Mieter eine Kündigung zugestellt -per eingeschriebenen Brief.

    Der Mieter reagiert aber nicht auf die Kündigung. Und auch nicht auf einen zweiten und dritten eingeschriebene Kündigungsbrief. Herr Keller erreicht den Mieter auch sonst nicht. «Was muss oder kann ich noch tun?», fragt der Hörer.

    Herr Keller hat schon alles Notwendige getan, so Rechtsexpertin Doris Slongo. Die Kündigung gilt rechtlich gesehen als zugestellt, auch wenn der Mieter diese nicht annimmt.

    Falls der Mieter den Parkplatz nach Ablauf der Kündigungsfrist nicht frei machen sollte, könnte der Vermieter ihm gerichtlich befehlen lassen, sein Auto zu entfernen. Im Notfall könnte die zuständige Behörde das Auto dann auch abschleppen lassen.

    Flurin Maissen