ASC, das neue Label für Zuchtfisch

Was das MSC-Label bereits heute für Fische aus Wildfang ist, das soll das neue ASC-Label für Zuchtfische werden: ein Gütesiegel für Nachhaltigkeit.

Die Kriterien für die Zucht von Lachs, Pangasius, Crevetten und neun weitere Arten werden zur Zeit auf internationaler Ebene ausgearbeitet. 2011 sollen die ersten ASC-Produkte in Schweizer Läden kommen.

Wegen schlechter Isolation die Nachbarwohnung mitheizen?

«Espresso»-Hörer Josef Flury wohnt mit seiner Frau in einer Überbauung aus den sechziger Jahren. Die Wohnungen sind so schlecht isoliert, dass Flurys kalte Fussböden haben und die darunterliegende Wohnung mitheizen. Konsequenz: Hohe Heizkosten. Laut DRS-Rechtsexpertin Doris Slongo muss der Verwalter eine Mietzinsreduktion gewähren.

Mehr Wasser als Peperoni

Die Espresso Hörerin Maria Melliger aus Brig ärgert sich, dass Peperoni aus dem Grossverteiler viel zu wässerig seien. Ist ihnen das auch aufgefallen? Schicken Sie uns ihre Erfahrungen und Fragen zum Thema Qualität von Peperoni an espresso@drs1.ch.

Beiträge

  • ASC, das neue Label für Zuchtfisch

    Der Fischkonsum in der Schweiz hat letztes Jahr Rekordniveau erreicht: 9,1 Kilogramm Fisch und Meeresfrüchte pro Person und Jahr. Ein Drittel der Gesamtmenge stammt aus Zucht und damit aus einem Wirtschaftszweig, der weltweit rasant wächst.

    Fischzuchten können jedoch grosse Probleme verursachen: Gewässerverschmutzungen oder die Verdrängung von einheimischen Arten zum Beispiel. Zuchten tragen durch ihren Futterbedarf aber auch zur Überfischung der Meere bei.

    Andererseits gibt es aber auch Zuchten, die nachhaltig produzieren. Ihre Produkte sollen am neuen ASC-Label zu erkennen sein. ASC steht für «Aquaculture Stewardship Concil» und ist das Pendant zum bereits bekannten MSC-Label für Fische aus Wildfang.

    Tobias Fischer

  • Wegen schlechter Isolation die Nachbarwohnung mitheizen?

    «Espresso»-Hörer Josef Flury wohnt mit seiner Frau in einer 3-Zimmerwohnung in Solothurn. Die Überbauung wurde in den sechziger Jahren gebaut und ist schlecht isoliert. Der Nachbar in der darunterliegenden Wohnung heizt praktisch nicht.

    Flurys haben deshalb kalte Fussböden und müssen viel mehr heizen. Dies verursacht hohe Kosten. «Müssen wir die Wohnung unserer Nachbarn mitheizen?», fragt Josef Flury.

    Nein, erklärt Doris Slongo. Die schlechte Isolation der Wohnung ist ein Mangel. Der Vermieter muss diesen entweder beheben, oder Flurys eine Mietzinsreduktion gewähren. Um was für einen Betrag es sich dabei handelt, kann ein unabhängiger Gutachter bestimmen.

    Matthias Schmid