Bei Anruf Werbung

Wer einen Stern im Telefonbuch hat und trotzdem Werbeanrufe bekommt, ärgert sich zu Recht. Obwohl gesetzliche Verbote fehlen, kann man sich wehren.

 

Konsumnachricht: Rangliste für sichere Autos

Ein Auto soll bei einem Unfall nicht nur die Insassen, sondern auch die anderen Verkehrsteilnehmer schützen. Von diesem Gedanken ausgehend, hat der Verkehrs-Club der Schweiz die hundert meistverkauften Autos in der Schweiz unter die Lupe genommen.
VCS-Kaufhilfe

Vernachlässigter Fussgängerschutz  (Espresso vom 11.03.2010)

Muss man sein WLAN Netz mit Passwort schützen?

Ist man als Eigentümer eines WLAN-Netzes mitverantwortlich für illegale Aktivitiväten, die von Dritten ausgeübt werden, wenn der WLAN-Zugang nicht passwortgeschützt ist? Und kann man dafür haftbar gemacht werden?

Beiträge

  • Bei Anruf Werbung

    Werbeanrufe können ganz schön ärgerlich sein, besonders dann, wenn man einen Stern im Telefon-Verzeichnis hat. Längst nicht alle Firmen respektieren, dass man dann nicht zu kommerziellen Zwecken angerufen werden möchte.

    Die meisten Unternehmen, die Telefon-Marketing betreiben, halten sich an den Ehrenkodex der Branche, der vorsieht, den Stern zu respektieren. Immer wieder werden jedoch Fälle publik, wo sich Firmen über die Regeln der Branche hinwegsetzen.

    Das Bundesamt für Kommunikation empfiehlt in solchen Fällen den Konsumentinnen und Konsumenten, dem Anrufer unmissverständlich mitzuteilen, dass man keine Werbe-Telefonate möchte. Nützt dies nichts, ist es möglich, bei der Schweizer Lauterkeitskommission gratis eine Beschwerde einzureichen.

    Felix Münger

  • Privates WLAN: Ist der Passwortschutz Pflicht?

    Ein in Deutschland hängiger Gerichtsfall belebt die Diskussion um die Haftbarkeit beim privaten Internetzugang per WLAN. Weil ein Unbefugter illegal Musik über ein WLAN-Netz herunter geladen hat, das nicht mit Passwort geschützt war, steht der Inhaber des betroffenen WLAN-Netzes vor Gericht.

    Er soll unvorsichtig gehandelt und die Tat begünstigt haben und somit Schadensersatz leisten müssen.

    Wenn das oberste deutsche Gericht den Mann verurteilt, ist das ein Grundsatzentscheid, der auch für die Schweiz Signalwirkung hat.

    Empfehlung: WLAN mit Passwort sichern.

    Auch wenn es noch nicht so weit ist, empfiehlt es sich, das WLAN mit einem Passwort zu versehen, alleine um zu Verhindern, dass man im Falle eines Missbrauchs durch Dritte in ein Verfahren hineingezogen wird.

    Lucius Müller