Das neue Gesicht der Stiftung für Konsumentenschutz

Beiträge

  • Rot sehen bei Schwarzfahrern

    Die SBB beförderte 2010 gut 5,2 Millionen Passagiere ohne gültige Fahrkarte. So entstanden Mehrkosten von 60 Millionen Franken. Künftig werden im Fernverkehr keine Fahrkarten mehr im Zug verkauft. So will die SBB einen Teil der Schwarzfahrerei einschränken.

    Auch andere Betreiber des öffentlichen Verkehrs haben Probleme mit Schwarzfahrern. Dank höheren Bussen und vermehrten Kontrollen konnten die Zahlen zwar gesenkt werden, dennoch bleiben Umsatzeinbussen zurück. Denn der administrative Aufwand zum Eintreiben der Bussen ist enorm und kostspielig. Für die Verkehrsbetriebe ist klar, eine Schwarzfahrer-Quote von 0,0% bleibt eine Illusion.

    Krispin Zimmermann

  • Das neue Gesicht der Stiftung für Konsumentenschutz

    Prisca Birrer-Heimo wird heute Mittag als neue Präsidentin der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) gewählt werden. Sie ist einzige Kandidatin, die Wahl durch den Trägerschaftsverein deshalb nur noch Formsache. Wer aber ist Prisca Birrer-Heimo?

    Zuerst einmal ist Prisca Birrer-Heimo (52) Nationalrätin des Kantons Luzern (SP). Sie wirkt aber auch bereits seit Februar im Stiftungsrat der SKS mit, konnte sich also mit Konsumententhemen vertraut machen. «Trotzdem sind die Fussstapfen meiner Vorgängerin sehr gross», so Birrer-Heimo. Vorgängerin Simonetta Sommaruga arbeitete beinahe 20 Jahre für die Stiftung, bevor sie in den Bundesrat gewählt wurde.

    Simon Thiriet