Der Arzt als «heilige Kuh»?

In der Serie «Gesundheitskosten senken - aber wie?» wurden schon zahlreiche Sparvorschläge von «Espresso»-Hörerinnen und -Hörern diskutiert. Was aber auffällt: Die Ärzte waren bei den Hörervorschlägen auffällig untervertreten.


Um neue Kunden zu werben, entwickeln Betriebe immer wieder innovative Konzepte. Ein Beispiel: Der Kunde bestimmt den Preis. In der Westschweiz wird diese Idee bereits gelebt. Vielen «Espresso»-Hörerinnen und -Hörern wäre dies aber unangenehm.

Beiträge

  • Der Arzt als «heilige Kuh»?

    Bei den von «Espresso»-Hörern vorgeschlagen Sparmöglichkeiten im Gesundheitswesen waren Ärzte augenfällig untervertreten. Dies, obwohl die Schweiz im internationalen Vergleich bei der Ärztedichte einen Spitzenplatz einnimmt.

    Gemeinsam mit dem Gesundheitsökonomen Heinz Locher sucht «Espresso» nach den Gründen, warum die Ärzte nicht härter angefasst werden und wo hier Sparmöglichkeiten bestehen.

    Konkret sind einzelne Hörerinnen und Hörer der Meinung, es sei falsch, dass etwa kostspielige Folgen von Ärztefehlern von den Krankenkassen und somit der Allgemeinheit bezahlt werden. Sie fordern deshalb die Äufnung eines sogenannten «Risikofonds», sowie die Bezahlung der Ärzte nach Erfolg statt nach Behandlungsaufwand.

    Yvonne Hafner

  • «Zahl was du willst»

    Mit der Idee, den Preis von den Kunden bestimmen zu lassen, hoffen in der Westschweiz verschiedene Betriebe auf neue Gäste.

    Das Konzept birgt nach Meinung von «Espresso»-Hörern und -Hörerinnen aber auch seine Tücken. Vielen ist ein fest vorgeschriebener Preis angenehmer. Bei «Zahl was du willst» hätten sie Bedenken, zu viel oder zu wenig zu zahlen.

    Edith Gillmann