Einen Monat lang ÖV statt Auto

In der Agglomeration Luzern kann zur Zeit der Führerschein gegen ein Monatsabonnement des Tarifverbundes eingetauscht werden. Ähnliche Aktionen gibt es in der Schweiz immer wieder, mit unterschiedlichem Erfolg.

Gesund am Arbeitsplatz

Viele Unternehmen müssen wegen der Wirtschaftskrise sparen. Trotzdem sollten sie die betriebliche Gesundheitsförderung nicht vernachlässigen. In einem Pilotprojekt testen zur Zeit mehrere Betriebe, wie sich Stress auch in schwierigen Zeiten verhindern lässt.

Verlockende Himbeeren in Nachbars Garten

Dürfen Schafe Himbeeren fressen, die sich auf dem Grundstück des Nachbarn befinden? Ganz klar Nein, sagt DRS-Rechtsexpertin Doris Slongo.

Beiträge

  • Einen Monat lang ÖV statt Auto

    In vierzehn Gemeinden rund um Luzern kann das Pendeln in den Sommermonaten sehr billig sein. Die Voraussetzung ist aber, dass man auf das eigene Auto oder Motorrad verzichtet und den Fahrausweis gegen ein verbilligtes Abonnement eintauscht.

    Immer wieder hat es in der Schweiz solche Aktionen gegeben. So erfolgreich und dauerhaft wie in Luzern war aber noch keine. Verkehrsexperten erklären, dass die Aktionen möglichst einfach gehalten sein müssen, um funktionieren zu können.

    Hauptzweck ist das Bekanntmachen des ÖV-Angebots. Der unmittelbare Nutzen für die Umwelt hält sich zwar in Grenzen, auf längere Sicht kann der Effekt aber durchaus positiv sein.

    Matthias Schmid

  • Gesund am Arbeitsplatz

    Wer gestresst ist, arbeitet weniger gut. In einem nationalen Pilotprojekt erarbeiten Unternehmen und Experten zur Zeit Modelle, wie sich Stress am Arbeitsplatz verhindern lässt.

    Gerade in einer wirtschaftlich schwierigen Situation sei es wichtig, auf die Gesundheit der Angestellten zu achten. Dies führt nicht nur einer höheren Zufriedenheit, sondern bringt den Unternehmen laut Experten auch klaren ökonomischen Nutzen.

    Edith Gillmann

  • Verlockende Himbeeren in Nachbars Garten

    «Espresso»-Hörer Oliver Kellner aus Krauchthal im Kanton Bern ist stolz auf seine Himbeerstauden. Auch den Schafen des Nachbarn schmecken die Beeren. Diese fressen nämlich über den Zaun hinweg regelmässig die Stauden leer.

    Das dürfen sie nicht, sagt DRS-Rechtsexpertin Doris Slongo. Der Nachbar muss die Schafe so einzäunen, dass sie nicht an die Himbeeren auf dem Grundstück von Herr Kellner herankommen. Hat Herr Kellner einen Ernteausfall erlitten, kann er zudem Schadenersatz fordern.

    Anders sieht die Rechtslage aus, wenn die Himbeerstauden auf das Nachbargrundstück hinüberwachsen würden. Diese Himbeeren dürften der Nachbar und seine Schafe pflücken.

    Matthias Schmid