Familienkasse ohne «Quengel-Ware»

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  • Familienkasse ohne «Quengel-Ware»

    Welche Eltern kennen das nicht: Nach dem Einkauf wird die Aufmerksamkeit der Kinder an der Kasse auf verschiedene Süssigkeiten gelenkt. Diese «Quengel-Ware» strapaziert die Nerven vieler Eltern.

    Angeregt von der Stiftung für Konsumentenschutz führt die Migros Aare nun in elf Filialen in der Region Bern sogenannte Familienkassen ein.

    An diesen Kassen gibt es keine Süssigkeiten und der Platz zwischen den Kassen ist geräumiger, so dass auch Eltern mit Kinderwagen besser passieren können. Jede Familienkasse ist zudem mit einer kleinen Treppe ausgerüstet, so dass die Kinder mithelfen können, die Einkäufe aufs Förderband zu legen. In einer Spielecke können sich die Kinder zudem während der Wartezeit beschäftigen.

    Nicole Roos

  • Auf der Handyrechnung: 1 Sekunde = 1 Minute

    Immer mehr Telekommunikationsanbieter rechnen nicht mehr im Sekunden- sondern im Minutentakt ab. Will heissen, dass wenn beispielsweise zehn Sekunden telefoniert wird, eine Minute verrechnet wird. Dies sei eine versteckte Preiserhöhung, heisst es beim Vergleichsdienst «Comparis».

    Wer also viele kurze Gespräche führt, bezahlt in der Regel eine höherer Telefonrechnung.

    Sparen lässt sich auch mit der richtigen Wahl des Anbieters und Abos: «Wenn unter 5.5 Stunden telefoniert wird, lohnt es sich für die meisten, auf ein Prepaid-Angebot zu wechseln», sagt Richard Eisler von «Comparis». Er hat für das Konsumentenmagazin «Kassensturz» die Telefontarife verglichen.

    Magnus Renggli

  • Labors finden verbotene Chemikalien

    Coiffeure verwenden zum Teil verbotene und gesundheitsschädigende Haarglättungsmittel. Das zeigt eine Untersuchung des Kantonslabors Basel-Stadt.

    Das Labor hat in verschiedenen Coiffeur-Salons in den Kantonen Basel-Stadt, St. Gallen und Tessin Haarglättungsmittel gefunden, die zu viel Formaldehyd aufwiesen. Solche Mittel gelten als krebserregend und sind deshalb verboten.

    Oliver Fueter

  • Mehr Sicherheit ohne Fussgängerstreifen und Ampeln

    Die Berner Gemeinde Köniz verfolgt eine spezielle Verkehrsphilosophie: Alle Verkehrsteilnehmer, egal ob Autofahrer oder Fussgänger, sind gleichberechtigt. Rotlichtsignale oder Strassenmarkierungen sucht man vergebens. Das System ist aussergewöhnlich, doch es scheint zu funktionieren.

    «Wir haben in Köniz seit Einführung der neuen Verkehrsordnung ein Drittel weniger Unfälle», sagt Fritz Kobi. Der inzwischen pensionierte Verkehrsplaner war vor rund zehn Jahren für die Realisierung des Projekts zuständig. Nach anfänglicher Skepsis der Bürgerinnen und Bürger entwickelte sich die Verkehrsordnung zum Renner. Interessierte Betrachter aus dem In- und Ausland reisen an, um sich persönlich ein Bild von der Situation zu machen.

    Simon Thiriet