Frust für Skifahrer: Tageskarten erneut teurer

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  • Frust für Skifahrer: Tageskarten erneut teurer

    Skifahrer müssen sich in der kommenden Wintersaison auf höhere Preise für Tageskarten gefasst machen.

    Nachdem im letzten Jahr die meisten Skigebiete auf Preiserhöhungen verzichtet haben, zeigt ein «Espresso»-Vergleich von knapp 20 Skiregionen, dass die Bergbahnen wieder an der Preisschraube drehen.

    Knapp die Hälfte der angefragten Skigebiete geben an, dass sie die Tageskarten in der Wintersaison 2012/2013 teurer verkaufen werden. Einen happigen Aufschlag von 4.6 Prozent muss beispielsweise in Samnaun-Ischgl für eine Kinder-Tageskarte berappt werden. Diese kostet neu 34 Franken. «Die Preise würden hauptsächlich vom österreichischen Partner in Ischgl bestimmt», rechtfertig sich Medienchef Niculin Meyer. «Sie werden in Euro berechnet und könnten in Schweizer Franken auch wieder billiger werden», erklärt er. Und die Preise seien im Vergleich für die grosse Anzahl an Pistenkilometern gerechtfertigt.

    Magnus Renggli

  • Skigebiet verärgert Eltern

    Der Ferienort Gstaad im Berner Oberland wirbt für seine Bergbahnen mit der Aussage: «Kinder bis 9 Jahre gratis». Familien-Vater Manuel Richard aus dem Kanton Bern erhielt für seine zur Zeit noch 8-jährige Tochter jedoch kein Gratis-Skiabonnement mehr.

    Der Ferienort verwies in auf die Erläuterung, dass dieses Angebot nur für die Jahrgänge 2004 und jünger gelte. Eine eigenwillige Interpretation.

    Denn Evelyn Knörr, Leiterin der Duden-Sprachberatung, meint, «bis» sei eine Verkürzung von «bis zu» und dabei werde immer die obere Grenze eines Zahlenwerts angegeben. «Insofern ist in der Wendung «bis 9 Jahre» auch 9 Jahre eingeschlossen. Das heisst, es gilt auch für 9-jährige.»

    Oliver Fueter

  • Carpooling: Autostopp per Webseite

    Autostopp war gestern: Dank Carpooling findet der moderne Autofahrer schnell und einfach seine Mitfahrer. Und Reisewillige finden einen günstigen und sicheren Weg von A nach B. Möglich macht es das Internet.

    Auch in der Schweiz gibt es mittlerweile einige Carpooling-Webseiten. Der VCS hat die wichtigsten davon gesammelt. Die meisten Mitglieder hat die Seite mitfahrgelegenheit.ch, hinter der die europaweit aktive carpooling.com mit über 4 Millionen registrierten Mitgliedern steht. Über die Zahl der in der Schweiz registrierten Mitglieder gibt mitfahrgelegenheit.ch keine Auskunft.

    Eine grosse Zahl aktiver Nutzer ist entscheidend, denn sie sorgt bei einem Carpooling-Portal für Auswahl bei den Angebotenen Routen. Es werden vor allem längere Routen angeboten (z.B. Zürich-Bern oder Basel-München). Für kürzere Strecken lohnt sich eher ein Service wie Mobility oder das Mieten eines Taxis.

    Jürg Tschirren