Fukushima: Keine verseuchten Lebensmittel in der Schweiz

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  • Fukushima: Keine verseuchten Lebensmittel in der Schweiz

    Restaurants und Läden, die japanische Lebensmittel anbieten, hatten nach der Fukushima-Katastrophe grosse Umsatzeinbussen. Viele Schweizer sind weiterhin skeptisch bei Produkten aus Japan. «Unbegründet», heisst es beim Bundesamt für Gesundheit.

    Verschiedene Schweizer Vertreiber von japanischen Produkten haben die Verunsicherung der Konsumenten nach der Fukushima-Katastrophe im letzten März gespürt. Im Teehaus in Winterthur (ZH) mussten zum Beispiel einige Tees aus dem Sortiment genommen werden. «Die Leute wollen vor allem beim Grüntee wissen, woher er kommt und ob das in der Nähe von Fukushima ist», erklärt die Teehaus-Inhaberin Susanne Amsler.

    Muriel Jeisy

  • «Dolce far niente» - die Pension auf italienisch

    «Wir sind lauter als der Schweizer», das gibt Caty Scuderi unumwunden zu. Die Leiterin der Mediterranabteilung des Pflegezentrums Erlenhof in Zürich ist selbst Italienerin und weiss wovon sie spricht. Das spezielle Angebot für Italienerinnen und Spanier gibt es seit 2003.

    Eine umfassende Betreuung, die den Menschen in all seinen Sinnen befriedigt, war das Ziel bei der Gründung vor 9 Jahren. «Dazu gehören das Essen, die Musik und vor allem auch die Sprache», sagt Caty Scuderi. Wenn sich ein Bewohner nämlich stetig erklären muss, kann er sich gar nicht wohl fühlen. Dass es in der Mediterran-Abteilung des Erlenhof zum Znacht kein «Café complet» sondern Pasta gibt, versteht sich von alleine.

    Magnus Renggli

  • Hotelreservationen im Internet

    «Espresso»-Hörerin Gertrud Bühlmann aus Malters (LU) hat Ende Januar im Internet ein Hotel reserviert. Als sie daraufhin keine Bestätigung erhielt, versuchte es Frau Bühlmann bei einem anderen Hotel. Dieses schickte ihr unmittelbar eine Bestätigung.

    Dies hatte das erste Hotel versäumt, mit Frau Bühlmann rechnete man dort trotzdem. Wegen Nichterscheinen soll sie die Hälfte der Hotelkosten bezahlen.

    Laut Rechtsexpertin Doris Slongo muss Frau Bühlmann nicht dafür aufkommen. Da sie für ihre erste Buchung keine Bestätigung erhalten hat, ist es bei einer reinen Buchungsanfrage geblieben. Frau Bühlmann hat sich korrekt verhalten, als sie daraufhin ein anderes Hotel angefragt hat.

    Matthias Schmid