Grosse Nachfrage nach Energiespar-Produkten in Baumärkten

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  • Grosse Nachfrage nach Energiespar-Produkten in Baumärkten

    In den Schweizer Baumärkten steigen die Verkäufe von Energiespar-Produkten wie Solaranlagen, Isolationsmaterial oder wassersparende Duschbrausen stark an.

    Bei kleinen Solaranlagen, um das Ferien- oder Gartenhaus mit Strom zu versorgen, hätten sich die Verkäufe in den letzten Wochen mehr als verdoppelt, heisst es auf Anfrage von «Espresso» bei verschiedenen Baumärkten. Ebenfalls stark zugenommen haben die Verkäufe von Isolationsmaterial, LED-Lampen oder wassersparenden Duschbrausen. Hier liegen die Zuwachsraten bei 10 bis 20 Prozent.

    Die Baumärkte sind darum dabei, dass Sortiment von energiesparenden Produkten für Heimwerker auszubauen. So könnte es möglicherweise bald vollständige Photovoltaik-Anlagen zur Stromerzeugung für den Heimgebrauch geben. Solche Anlagen müssen allerdings von Fachpersonen montiert werden, da es dafür eine Bewilligung des Starkstrominspektorates braucht.

    Nicole Roos

  • Konsumnachrichten

    Umweltmarkt wächst / Mehr Occasion-Autos verkauft / Rückruf von zwei Modellen von Haartrocknern 

    Die Wirtschaftszweige, welche sich mit Umwelt- und Nachaltigskeit befassen, sind stärker gewachsen als die Gesamtwirtschaft. Insgesamt wuchs der Umweltmarkt in den letzten zehn Jahren um gut 6 Prozent - die Gesmatwirtschaft um knapp 3 Prozent. Die Studie im Auftrag des WWF zeigte, dass das ökologische Bauen und nachhaltige Finanzanlagen am meisten zulegten.

    Der Verkauf von Occasionsautos steigt in der Schweiz wieder an. Im ersten Halbjahr 2011 sind 10 Prozent mehr gebrauchte Autos verkauft worden als im Vorjahr.

  • Parkschaden ohne Verursacher: Wer bezahlt?

    «Espresso»-Hörerin Silvia Muff parkiert ihr Auto vor ihrem Haus. Dies tut sie jedoch nie, ohne einen besorgten Blick auf die angrenzende Strasse zu werfen. Ihr Auto wurde bereits mehrmals beinahe gestreift.

    Falls ihr Auto tatsächlich einmal beschädigt würde, hätte Frau Muff unter Umständen Pech gehabt.

    Lässt sich der Verursacher nicht finden, bezahlt die Halterin des parkierten Autos laut Rechtsexpertin Doris Slongo den Schaden nämlich selber. Falls der eigene Parkplatz an einer derart heiklen Stelle liegt, lohnt sich eine Parkschadenversicherung.

    Diese ist nicht Teil der obligatorischen Autoversicherung, sondern muss entweder separat oder als Teil einer Vollkasko-Versicherung abgeschlossen werden.

    Matthias Schmid