Hollywood-Stars in Öko-Kleidern: Mehr als PR?

Beiträge

  • Dürfen Mitarbeiter meine Post öffnen?

    «Espresso»-Hörer Armin Suter aus Wollerau (SZ) hat vor ein paar Jahren seine Versicherungsgeneralagentur verkauft. Nach wie vor ist er jedoch sporadisch als Vermittler aktiv und erhält in der Firma an ihn adressierte Post.

    Der neue Inhaber der Agentur und seine Mitarbeiter öffnen diese Post jeweils, ohne Herrn Suter zu informieren.

    Laut Rechtsexpertin Doris Slongo kann man sich strafbar machen, wenn man Post öffnet, die für eine andere Person bestimmt ist. Entscheidend ist jedoch, wie ein Brief angeschrieben ist. Wenn klar wird, dass sich der Brief an die Agentur richtet, dann dürfen die Mitarbeiter die Post von Herrn Suter öffnen. Andernfalls müssen sie die Briefe aufbewahren und sollten ihn kurz informieren, damit er sie abholen kann.

    Matthias Schmid

  • Hollywood-Stars in Öko-Kleidern: Mehr als PR?

    Die US-Schauspielerin Meryl Streep nahm ihren Oscar in einem massgeschneiderten goldenen Abendkleid entgegen, das ökologisch und aus Fairtrade-Materialien produziert wurde.

    Sie unterstützte mit diesem Auftritt eine Öko-Kleider-Kampagne von Livia Firth, der Ehefrau des letztjährigen Oscar-Gewinners Colin Firth.

    Fachleute beobachten solche Auftritte gleichzeitig erfreut und kritisch. Christa Luiginbühl, Koordinatorin der «Clean Clothes Campaign - CCC» in der Schweiz ist skeptisch, ob solche Hollywood-Auftritte mehr seien als nur ein grünes Feigenblatt für die grossen Modehäuser. Es komme darauf an, ob ein Designer nur für eine Gala ein Einzelstück herstelle, oder ob er auch generell die Produktion auf ökologische und fair gehandelte Materialien umstelle. Bisher sei ihr kein grosses Modehaus bekannt, dass diesen Schritt gemacht habe.

    Oliver Fueter

  • Konsumnachrichten

    Letzte Hürden für bessere Garantiefristen / Mangelhafte Herkunftsbezeichnung bei frischen Fischen / Sparen in der Westschweiz hoch im Kurs

    Grundsätzlich sollen künftig beim Kauf von Produkten für Konsumenten zwei Jahre Garantie gelten. Dies war auch in der gestrigen Nationalratsdebatte unumstritten. Bei der Regelung für das Kleingewerbe gibt es zwischen National- und Ständerat jedoch noch Differenzen.

    Nicht immer sind Fischhändler in der Lage, die Herkunft ihrer Fischer nachzuweisen. Dies bemängeln die Kantonschemiker nach einer schweizweiten Kontrolle. Bezüglich Frische der Fische sieht die Bilanz wesentlich besser aus. Jeder fünzigste Fisch musse beanstandet werden.

    Matthias Schmid