Japanische Lebensmittel bedroht

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  • Mit dem TGV nach Paris: Mal günstig, mal teuer

    Eine Sekundarschulklasse aus Hombrechtikon im Kanton Zürich geht im Juni auf die Schulreise nach Paris. Noch im letzten Jahr fragte die Lehrerin bei der SBB nach, was diese Reise kostet. Als nun gebucht werden sollte, war die Reise 105 Franken teurer.

    270 Franken ist pro Schüler für die Reise mit dem TGV fällig.

    Somit ist die Zugreise teurer als ein Flugticket nach Paris. Die Schulklasse aus Hombrechtikon ist dem Marktpreissystem von Lyria, dem Betreiber der TGV-Verbindungen zwischen der Schweiz und Frankreich zum Opfer gefallen.

    «Espresso» zeigt auf, wie dieses System funktioniert und auch, ob bei Reisen in andere Nachbarländer heimtückische Preissysteme die Reisekosten schwer kalkulierbar machen.

    Philippe Erath

  • Japanische Lebensmittel bedroht

    Entweichen aus den japanischen Atomkraftwerken radioaktive Stoffe in die Umwelt, könnten auch Lebensmittel verstrahlt werden. Asiatische Länder kontrollieren Lebensmittel aus Japan schon jetzt intensiver.

    Die Schweizer Behörden verfolgen die Entwicklung, sehen momentan aber keinen Grund für verschärfte Kontrollen.

    Strahlung könnte Pflanzen und Fische betreffen. Entscheidend ist, ob und in welchem Ausmass nun Radioaktivität in die Umwelt gelangt. Einige Stoffe könnten jahrzehnte lang strahlen und so lange müsste man die Strahlung von Lebensmitteln messen.

    Die Schweiz importiert aus Japan vor allem Gewürzesaucen, Fischöl, Algen und getrocknetes Gemüse. Die Wahrscheinlichkeit, dass verstrahlte Lebensmittel in die Schweiz gelangen würden, ist laut dem Bundesamt für Gesundheit sehr klein. Die Lebensmittelsicherheit in Japan sei hoch, und bei erhöhtem Risiko würde die Schweiz Kontrollen verschärfen oder gar einen Importstsopp verfügen.

    Tobias Fischer