Kalbfleisch: Rosarot, nicht mehr weiss!

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  • Kalbfleisch: Rosarot, nicht mehr weiss!

    Aufgrund der neuen Tierschutzverordnung dürfen Mastkälber nicht mehr mit eisenarmem Futter ernährt werden. Das hat Auswirkung auf die Farbe des Fleischs, es ist nicht mehr hell weissrosa, sondern rosa bis rot.

    «Das rosa Fleisch ist von genau gleicher Qualität und genau so zart», sagt Peter Christen von der Branchenorganisation der Schweizer Fleischwirtschaft, Proviande.

    In den Köpfen vieler Konsumentinnen und Konsumenten wird die Qualität von Kalbfleisch immer noch mit einer hellen Färbung in Verbindung gebracht. «Dies muss sich ändern, sonst befürchten Metzger, dass sie auf dem rosa Kalbfleisch sitzenbleiben», äussert sich Elias Welti vom Schweizer Fleisch Fachverband SFF gegenüber dem Konsummagazin «Espresso».

    Martina Schnyder

  • Nicht bestellt: Muss ich die Brezel trotzdem bezahlen?

    «Espresso»-Hörer Luigi Vicedomini war letzthin mit Arbeitskollegen in Zürich in einem bayerischen Restaurant essen. Zu den Mittagsmenüs wurden ihnen Brezel gebracht. Diese hatten sie weder bestellt, noch wurde der Gruppe erklärt, dass die Brezel pro Stück 2.50 Franken kosten.

    Dies merkten sie erst mit der Rechnung.

    Laut Rechtsexpertin Doris Slongo bezahlt man in einem Restaurant grundsätzlich das, was man konsumiert. Wenn es um aufgeschnittenes Brot geht, kann man jedoch davon ausgehen, dass es nicht verrechnet wird, weil das üblich ist. Aber schon Brötchen wie «Püürli» können kosten, damit muss man rechnen. Und noch eher werden Bretzel verrechnet, die noch spezieller sind.

    Matthias Schmid

  • «Kaufen Sie auf jeden Fall neue Ruder!»

    Bei einem grossen Gummiboot-Test zeigt sich erstaunliches: Die Boote sind relativ sicher, die mitgelieferten Ruder jedoch meistens untauglich. Dies, so Experten, kann gerade auf fliessendem Gewässer gefährliche Folgen haben.

    «Gleich beim ersten Zug bekam das Ruder einen Riss», berichtet Peter Matti. Der zweifache Schweizer Olympionike (Kanuslalom) gehörte zum Test-Team des Konsummagazins «Kassesturz», das die insgesamt acht Gummiboote testete. Dabei wurde auf Faktoren wie Manövrierfähigkeit, Stabilität im Wasser und Belastbarkeit geachtet. Und eben: Die Ruder fielen meistens durch, manche waren zu kurz, manche brachen tatsächlich entzwei. «Es lohnt sich, hier zu investieren», rät Christoph Müller von der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU). Mit kaputtem Ruder auf einem Fluss - da kann es schnell gefährlich werden. Wer hier ein Ruder verliert, der hat grösste Probleme, das Boot wieder sicher ans Ufer zu bringen oder einem Brückenpfeiler auszuweichen.

    Simon Thiriet