Kaum Rauchmelder in Schweizer Wohnungen

In der Schweiz brennt es 50 Mal pro Tag und alle zehn Tage kommt ein Mensch bei einem Brand ums Leben. Rauchmelder könnten Leben retten, trotzdem sind nur die wenigsten Wohnungen damit ausgestattet.

 


Wie ticken Schweizerinnen und Schweizer in den Ferien? Die Beschwerden, die bei Reiseveranstaltern eingehen, erlauben einen Blick in die Psyche einer Nation.

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  • Kaum Rauchmelder in Schweizer Wohnungen

    In der Schweiz brennt es 50 Mal pro Tag und alle zehn Tage kommt ein Mensch bei einem Brand ums Leben. Die grosse Mehrheit aller Brandopfer stirbt allerdings nicht in den Flammen, sondern erstickt im Rauch. Besonders tückisch ist dies in der Nacht.

    Wenn man schläft, riecht man den Rauch nicht, was schon nach zwei Minuten tödliche Folgen haben kann.

    In diesem Fall könnten Rauchmelder Leben retten. Sie warnen mit lautem Pfeifsignal vor der drohenden Gefahr. So kann man sich entweder in Sicherheit bringen oder gar den Brand bekämpfen.

    Rauchmelder kosten zwischen 10 und 50 Franken und lassen sich leicht montieren. Allerdings ist es wichtig, dass man vor dem Kauf kontrolliert, ob ein Rauchmelder die nötigen Gütesiegel hat. Der Schweizerische Feuerwehrverband und die Beratungsstelle für Brandverhütung (BFB) empfehlen speziell auf das VDS-Gütesiegel und die Norm «SN EN 14604» zu achten und bei Unsicherheit beim Verkäufer nachzufragen. Im Gespräch mit dem Verkäufer kann man auch abklären, wie viele Rauchmelder man für seine Wohnung braucht.

    Rafael Zeier

  • Das Psychogramm des Schweizer Touristen

    Nur etwa ein Prozent der Schweizerinnen und Schweizer beschweren sich nach den Ferien bei ihrem Reiseveranstalter. Diese Reklamationen lassen allerdings tief in die nationale Psyche blicken.

    So reklamieren Schweizerinnen und Schweizer in erster Linie dann, wenn ihnen etwa das Hotelzimmer als nicht sauber erscheint, oder wenn das Essen in der Ferne nicht schmeckt. Diesen typisch schweizerischen Charakterzug bestätigen übereinstimmend die drei grossen Reiseveranstalter «Kuoni», «Hotelplan Suisse» und «Tui Suisse».

    Ein weiteres typisches Merkmal: Unzufriedene Schweizer Touristen wollen vom Veranstalter eine sofortige Antwort. Die Reisebüros haben sich deshalb so organisiert, dass sie binnen weniger Tage die Beschwerden behandeln können. Sonst droht der Verlust des Kunden oder der Kundin an die Konkurrenz.

    Felix Münger